Caterpillar
- Stefan Limmer - Redakteur

Caterpillar: Profiteur des US-Konjunkturpaketes

Der weltgrößte Baumaschinenhersteller Caterpillar könnte einer der Top-Profiteure des geplanten US-Konjunkturpaketes werden. In den letzten Wochen ist der Aktienkurs aufgrund der Marktturbulenzen stark unter die Räder gekommen. Hierdurch ergibt sich eine antizyklische Kaufmöglichkeit.

Präsident Barack Obama will ein weiteres milliardenschweres Konjunkturpaket auf den Weg bringen. Neben höheren Sozialleistungen, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Steuererleichterungen für Arbeiterfamilien soll das Geld auch in die Infrastruktur des Landes investiert werden. Sobald der „American Jobs Act“ vom Kongress durchgewunken wird, kann die Sanierung des landesweit maroden Straßennetzes in Angriff genommen werden. Die Sanierungsprojekte sollten sich für den US-Baumaschinenhersteller Caterpillar positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Durch die breite Produktpalette an Maschinen, ist Caterpillar an nahezu jedem Bauvorhaben in den Vereinigten Staaten auf der einen oder anderen Weise beteiligt.

Starke Zahlen

Dass das Geschäft auch schon ohne Konjunkturpaket brummt, wird durch die jüngste Aussage des Caterpillar-Chefs deutlich. Weltweit befindet sich das Unternehmen auf der Suche nach mehreren tausend qualifizierten Arbeitskräften. Im letzten Jahr wurden in den USA insgesamt 6000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Ende Juli präsentierte das Unternehmen die Zahlen für das zweite Quartal. Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 44 Prozent auf knapp eine Milliarde Dollar. Die Erlöse kletterten um 37 Prozent auf 14,2 Milliarden Dollar. Die Marktstellung im asiatischen Raum soll in Zukunft weiter gefestigt werden. In China plant Caterpillar zwei neue Niederlassungen. 

Im Abwärtsstrudel des Marktes

Der Kurs der Aktie ist indes aufgrund der Markturbulenzen stark unter die Räder gekommen. In den letzten beiden Monaten ist die Caterpillar-Aktie von knapp 113 Dollar auf aktuell 83,87 Dollar gefallen. Der langfristige Aufwärtstrend des Dow Jones-Schwergewichts gerät ins Wanken. Im Bereich der 79 Dollar-Marke (58,50 Euro) befindet sich eine starke charttechnische Unterstützungszone. Anleger sollten sich dort auf die Lauer legen und zuschlagen. Nach dem Kauf empfiehlt sich ein Stop-Loss bei 70 Dollar(51,85 Euro).

Die Credit Suisse ist jedenfalls von einer weiteren positiven Entwicklung des Unternehmens überzeugt. Kürzlich bestätigen die Analysten die „Outperformance“-Einstufung. Das Kursziel wird bei 110 Dollar gesehen.

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