Capital Stage
- Werner Sperber - Redakteur

Capital Stage: Ein überraschender Kurssprung

Heute ist ein Tag für Solaraktien. Klaus-Dieter Maubach, Vorstandsvorsitzender der Capital Stage AG, blickt auf ein sehr sonniges Jahr 2015 zurück. Das bescherte dem auf den Betrieb von Solar- und Windparks spezialisierten Unternehmen nach vorläufigen Zahlen ein enormes Wachstum – das jedoch hinter den Schätzungen der Analysten zurückgeblieben ist. Die endgültigen Zahlen und dann auch erst die Ziele für das laufende Jahr sollen am Donnerstag, 31. März, präsentiert werden.

Aufgrund des Ausbaus des Energiepark-Portfolios legte der Umsatz um 56,4 Prozent auf annähernd 113 Millionen Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 60,1 Prozent auf 55,4 Millionen Euro. Damit hat Capital Stage zwar die eigenen Erwartungen übertroffen, die Analystenschätzungen jedoch verfehlt. Die vermuteten Erlöse von fast 117 Millionen Euro und ein EBIT von 56,7 Millionen Euro. Zudem schätzen sie den Gewinn je Aktie auf 0,36 Euro, was bei einem Kurs von 7,40 Euro einem KGV von 20,5 entspräche. Für das laufende und die folgenden Jahre liegen die Schätzungen bei einem Ergebnis von 0,39 Euro pro Anteil (KGV 19) beziehungsweise 0,42 Euro im Jahr 2017 (KGV 17,6) und 0,46 Euro im Jahr 2018 (KGV 16,1).

Abwarten
Derzeit gibt es keinen Grund, die Aktie der Capital Stage AG zu kaufen. Das Chartbild ist noch immer zu schwach, solange die steigende 200-Tage-Linie bei derzeit 7,85 Euro nicht nachhaltig überwunden würde. Die Anleger hoffen jedoch anscheinend auf den Vorstand, der am 31. März sehr hohe Ziele glaubwürdig vermittelt.

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