Cancom
- Werner Sperber - Redakteur

Cancom und Barrick Gold im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Der Effecten-Spiegel rät auch wegen einiger Gerüchte zum Einstieg bei Cancom. Die Actien-Börse macht Gold und Barrick Gold zur spannendsten Spekulation. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten des Effecten-Spiegels erinnern an den Titel "Cloud Leader 2013", den Cancom jüngst von der Experton Group verliehen bekommen hat und die vorläufigen Zahlen des Dienstleistungsunternehmens für Informationstechnologie (IT). Die Investitionen in Lösungen für das sogenannte Cloud-Computing (Bereitstellung von Rechnerkapazitäten in Netzwerken) haben die Ergebnisse für das Auftaktquartal des laufenden Jahres belastet, doch der Vorstand erwartet von diesem wachstumsträchtigen Geschäft langfristig eine weitere Verbesserung der Profitabilität. Derzeit stünde Cancom kurz vor dem Abschluss dreier größerer Cloud-Projekte bei namhaften Kunden. Zudem kaufte Karin Schick Ende vergangener Woche weitere Aktien von Cancom und stockte ihren Anteil damit auf 10,15 Prozent auf. Karin Schick ist die Tochter von Gerhard Bechtle, der das IT-Dienstleistungsunternehmen Bechtle AG gegründet hat. Karin Schick hält auch 35 Prozent an der Bechtle AG, weshalb Gerüchte aufkamen, sie könnte weitere Aktien von Cancom kaufen wollen. Obwohl der Aktienkurs von Cancom bereits deutlich gestiegen ist, ist ein Einstieg reizvoll. Das Kurspotenzial reicht bis 20 Euro.

Änderung im Musterdepot des Effecten-Spiegels:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben ihren 120 Anteilen der SGL Group 100 weitere zu 26,20 Euro hinzugefügt und so den Misch-Einstandskurs für die nun 220 Stück auf 32,02 Euro gesenkt. 

Die Actien-Börse : Barrick Gold verdient weiter prächtig  

Die Experten der Actien-Börse schreiben den jüngsten, starken Preisrückgang von Gold der Auflösung von Derivate-Positionen ohne direkten Bezug zum effektiven Markt zu. (Anmerkung der Redaktion: Die Experten wollen anscheinend sagen, institutionelle Anleger haben in großem Umfang Derivate verkauft, mit denen sie auf steigende Goldpreise spekuliert hatten.) Diese Derivate-Positionen hätten 450 bis 470 Tonnen Gold entsprochen (Anmerkung der Redaktion: wenn sie denn jemals dafür gedacht worden wären, tatsächlich in Gold zur Ausführung zu kommen). London (Anmerkung der Redaktion: Die Experten meinen wohl Rohstoffhändler am Handelsplatz London, England) schätze, weitere 20 bis 25 Prozent Derivate-Material würden noch zur Auflösung anstehen (Anmerkung der Redaktion: Was die Experten damit meinen, welche Mengen das in Gold entspräche, dazu sagen sie nichts). Es darf also von einem weiteren, drohenden Preisdruck auf Gold ausgegangen werden, wobei ein zweiter Preiseinbruch, wie jüngst gesehen, unwahrscheinlich ist. Der Goldpreis dürfte sich zwischen 1.550 und 1.350 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) stabilisieren. Deshalb sollten kurzfristig orientierte Anleger Aktien von Goldminen-Konzernen bevorzugen, was die spannendste Spekulation ist.

Mit dem Preisrückgang von Gold sackten die Aktienkurse der Goldminen-Konzerne Barrick Gold, Newmont Mining, Anglogold Ashanti und Goldfields um jeweils 50 Prozent ab. Die Experten der Actien-Börse bezeichnen die Aktien dieser weltgrößten Goldproduzenten als vergleichsweise markteng, was den Kursrutsch bei den Aktien zusätzlich beförderte. Alle vier genannten Gesellschaften erwirtschaften hohe Gewinne. Infolge der Kursabschläge reduziert sich das KGV auf extrem günstige 5 bis 6. Anleger sollten deshalb die Aktie von Barrick Gold mit einem Kursziel von 26 Euro kaufen.

Änderungen in den Musterdepots des Aktionärsbriefes:

Die Verantwortlichen für das spekulativ ausgerichtete Musterportfolio möchten 1.500 Anteile der Airports of Thailand zu höchstens 3,90 Euro einbuchen und bei drei Euro absichern.

Die Verantwortlichen für das Allround-Musterdepot haben 500 Aktien von Drillisch zu 14,54 Euro aufgenommen. 

Beginn eines neuen Börsenspiels von Focus Money:

Mit dem 24. April hat eine neue Runde des Börsenspiels begonnen, wobei der technische Analyst Jürgen Nowacki für Martin Siegel mitspielt, der in der abgelaufenen Spielzeit die unglückliche Position des Rohstoff-Anlegers übernommen hatte.

Andreas Raschdorf, Verantwortlicher für das Musterportfolio von Chris Andrews Financial Partners (CAFP), hat 100 Bonus-Zertifikate (WKN DX5 JQZ) auf den DAX zu 75,51 Euro eingebucht sowie 720 Bonus-Zertifikate (WKN CZ2 KW9) auf den Eurostoxx 50 zu 26,51 Euro, 160 Bonus-Zertifikate (WKN AA5 Q7R) auf den Dow Jones Industrial zu 115,48 Euro, 50 Bonus-Zertifikate (WKN SG2 TL1) auf den Nikkei 225 zu 140,10 Euro, 110 Bonus-Zertifikate (WKN AA5 H08) auf den Hang Seng China Enterprises zu 111,43 Euro, 355 Zertifikate (WKN HV1 DBX) auf den DBIX India zu 28,14 Euro, 125 Bonus-Zertifikate (WKN DZH 2EW) auf Rohöl der Sorte Brent zu 100,95 Euro und 320 Schuldverschreibungen (Exchange Traded Commodities, ETC, WKN EWG 0LD) auf Gold zu 35,69 Euro. Damit hat Raschdorf sämtliche Zertifikate wieder eingebucht, die auch zum Schluss des abgelaufenen Börsenspiels in seinem Musterdepot gewesen sind.

Roland Könen, zuständig für das Musterdepot der Value-Holdings Capital Partners AG, hat 1.500 Anteile der Adler Modemärkte AG zu 6,58 Euro eingebucht. Nun möchte er noch 500 Aktien der Bauer AG zu höchstens 18,10 Euro aufnehmen sowie 425 Titel der RHI AG zu nicht mehr als 23,50 Euro, 2.000 Papiere von SAF-Holland zu maximal 5,40 Euro, ebenfalls 2.000 Anteile von Technotrans zu höchstens 7,50 Euro und 600 Aktien von Euromicron zu maximal 14 Euro. Damit hätte Können zwei Drittel seines Musterdepots aus der abgelaufenen Runde wieder zusammengestellt.

Jürgen Nowacki, Betreuer des Musterportfolios der Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands e.V. und der my-broker GmbH, hat 250 Anteile von Facebook zu 20 Euro eingebucht sowie 208 Aktien von Microsoft zu 23,52 Euro, 100 Titel von Wacker Chemie zu 52,56 Euro und 70 Vorzugsaktien von Volkswagen zu 150,45 Euro. Nun möchte er noch 70 Papiere von SAP zu höchstens 56,20 Euro aufnehmen sowie 290 Anteile der Deutschen Post zu maximal 16,90 Euro, 66 Aktien von Bayer zu nicht mehr als 75,50 Euro, 78 Titel von BASF zu höchstens 63,40 Euro und 35 Papiere der Münchener Rückversicherung zu maximal 142,43 Euro.

Änderungen im Musterdepot von Platow Derivate:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 950 Bull-Zertifikate (WKN HV7 0V1) auf die Banco Santander zu 1,45 Euro eingebucht und den Stoppkurs bei 0,95 Euro gesetzt sowie 100 Short-Zertifikate (WKN VTA 8Y9) auf Gold zu 16,58 Euro aufgenommen und bei 14 Euro abgesichert.

 


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