Paladin Energy
- Marion Schlegel - Redakteurin

Cameco, ERA, Paladin Energy & Co: Grund zum Strahlen

Seit dem Jahrestief im April hat der Uranpreis bereits über 20 Prozent auf zuletzt 48,50 Dollar je Pound zugelegt. Die Analysten von Midas Research haben den Sektor unter die Lupe genommen. Sie halten mittelfristig einen Spotpreis von mindestens 70 Dollar für möglich.

Seit dem Jahrestief im April hat der Uranpreis bereits über 20 Prozent auf zuletzt 48,50 Dollar je Pound zugelegt. Die Analysten von Midas Research haben den Sektor unter die Lupe genommen. Sie halten mittelfristig einen Spotpreis von mindestens 70 Dollar für möglich.

Im Vergleich zum Jahrestief im April dieses Jahres hat sich der Uranpreis bereits wieder deutlich auf zuletzt 48,50 Dollar je Pound erholen können. Der Preis könnte aber durchaus noch weiteren Auftrieb erfahren. So geht die internationale Atomenergie-Agentur (IAEA) davon aus, dass ab dem Jahr 2015 bis 2020 mit den derzeitigen Uranvorräten nur noch fünf bis zehn Prozent der weltweiten Nachfrage gedeckt werden kann. Momentan sind es noch rund 40 Prozent. Die Analysten von Midas Research erwarten sogar mittelfristig einen Uranpreis von über 70 Dollar. Als Basis der Berechnungen wurde herangezogen, dass Uranproduzenten einen gewissen Anreiz zur Entwicklung zusätzlicher Minenkapazitäten benötigen. Angesichts des hohen Risikos, welche mit der Entwicklung einer Uranmine verbunden sind, dürften die Produzenten eine Rendite von 12,5 bis 15 Prozent anvisieren, was den Spotpreis von mindestens 70 Dollar ergibt.

Wachstumstreiber Asien

Als Wachstumstreiber führen die Experten zudem insbesondere Asien an. So hält beispielsweise die chinesische Regierung weiterhin an ihrem Ziel fest, den Anteil der Kernenergie bis 2020 von heute zwei auf fünf Prozent zu erhöhen. Ein weiterer Nachfragemotor befindet sich in Indien. Die indische Energiepolitik zielt auf eine Kapazität von 60 GWe im Jahr 2032 ab. Das wäre fast 15 mal so viel wie momentan.

Übernahmefantasie

Wie Midas Research berichtet, setzen insbesondere Versorger zunehmend auf Minderheitsbeteiligungen an Uranproduzenten, um ihre zukünftige Versorgung sicherzustellen. Da diese Entwicklung ihrer Ansicht nach anhalten wird, gibt es deutliches Upside-Potenzial für die Uranaktien, deren Bewertungen auf dem aktuellen Niveau noch sehr günstig sind. Einer der Favoriten von Midas ist neben Denison Mines auch die AKTIONÄRs-Empfehlung Paladin Energy.

Sattes Plus

DER AKTIONÄR hatte zu Jahresbeginn bereits auf die außerordentlichen Chancen im Uransektor hingewiesen. Anleger konnten mit den bisherigen Empfehlungen des AKTIONÄRs bereits ordentlich verdienen: Paladin Energy liegt mit rund 88 Prozent in Front, mit ERA konnten Investoren bereits knapp 60 Prozent gewinnen und auch die jüngste Empfehlung Cameco weist bereits ein Plus von rund 17 Prozent auf. Aufgrund der guten Aussichten sollten Anleger die Aktien weiter halten, allerdings die Stoppkurse auf 1,90 Euro, 10,50 Euro respektive 13,70 Euro anpassen.

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