BYD
- Jochen Kauper - Redakteur

BYD-Aktie stellt Daimler, BMW und VW in den Schatten

Tesla, Daimler, BMW oder VW. Denkt man über Anlagemöglichkeiten im Autosektor nach, sind diese vier Unternehmen die meist genannten Werte. Anleger sollten allerdings auch mal einen Blick nach China riskieren. Dort sorgt der führender Elektroauto-Hersteller Build Your Dreams (BYD) seit Monaten für positive Schlagzeilen. Im April 2016 konnte BYD den 50.000sten BYD Qin Plug-in-Hybriden ausliefern. Damit verkaufte sich der BYD Qin schneller als vergleichbare Fahrzeuge wie der Chevy Volt Plug-in-Hybrid, der im Dezember 2010 in den USA auf den Markt kam. General Motors (GM) benötigte 34 Monate bis zum Oktober 2013, bevor das Unternehmen den 50.000sten Chevy Volt ausliefern konnte.

1,6 Liter Verbrauch auf 60 Meilen

BYD erreichte mit dem BYD Qin dieses Ziel bereits nach 29 Monaten nach Markteinführung. Der BYD Qin soll rein elektrisch mit einer 13-kWh-Batterie 43 Meilen (knapp 69 Kilometer) schaffen, und von 0 auf 60 Meilen in 5,9 Sekunden beschleunigen. Laut chinesischen Tests schluckt der BYD Qin 1,6 Liter auf 100 Kilometer.

Heiße Kiste

Die BYD-Aktie hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Das Papier befindet sich in einem intakten Aufwärtstrend. China wird bei der Elektromobilität weiter die Einheimischen Firmen pushen. Die Aktie ist eine Spekulation Wert. Stoppkurs: 4,25 Euro.

 

 

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