BYD
- Jochen Kauper - Redakteur

BYD-Aktie: Konsolidierung bis 5,70 Euro, dann weiter aufwärts

In den letzten Tagen hat die Aktie von BYD etwas an Dynamik verloren. Lange schien es so, als würde das Papier schnellstmöglich wieder die psychologisch wichtige Marke von 6,00 Euro zurück erobern. Stattdessen machte das Papier aber am Mittwoch einen Rücksetzer. Im Tagesverlauf ging die Aktie von 5,94 Euro auf 5,74 Euro nach unten.

Alles kein Problem. Wer in BYD investiert, sollte ohne hin einen etwas längeren Atem mitbringen. Hier geht es darum, von der zunehmenden Ausbreitung der Elektroautos zu profitieren. In erster Linie wird hier China ordentlich gas geben. 2015 hat sich die Zahl der Zulassungen der Stromer und Plug-In-Hybride auf 180.000 vervierfacht. Bald sollen es drei Millionen sein. Hinzu kommt. BYD ist nicht nur Hersteller von Elektroautos. BYD baut auch Batterie. Allerdings macht das Unternehmen weitaus weniger Tamtam als Tesla.

Batterieverkäufe: Tesla und Panasonic führen den Markt an
Bei den Batterie-Verkäufen steht nach einem Bericht von EV Sales Tesla Motors und der Partner Panasonic an erster Stelle. Das Duo konnte im ersten Halbjahr Batterien mit einer Gesamtleistung von 2.484 Megawattstunden verkaufen. Auf Platz 2 im Markt für Batterie-Verkäufe in Elektroautos steht Build Your Dreams (BYD). Die Chinesen konnten im ersten Halbjahr 2016 Batterien mit einer Leistung von 1.416 Megawattstunden an den Mann bringen.

BYD profitierte als größter Elektroauto-Hersteller in China nicht nur von der Nachfrage auf der Konsumentenseite, auch ist das Unternehmen einer der größten Hersteller von Elektrobussen.

 

Spannende Wette

BYD wird voraussichtlich am 26. August Zahlen für das zweite Quartal vorlegen. Es bleibt dabei: Gibt es Rücksetzer bei der Aktie, sollten Anleger diese Kurse nutzen um eine Position auf- beziehungsweise die bestehende auszubauen.Der Aufwärtstrend ist intakt. BYD ist eine spannende, wenn auch spekulative Wette auf den Ausbau der Elektromobilität. DER AKTIONÄR geht davon aus, dass BYD vor allem im Heimatmarkt China in Zukunft eine gute Rolle spielen wird. Bis zum Allzeithoch von 8,05 Euro, erreicht im April 2010, hat die Aktie noch Potenzial. 

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