BYD
- Jochen Kauper - Redakteur

BYD-Aktie klettert auf neues Jahreshoch

Der Hersteller aus Shenzhen profitiert dabei in erster Linie, dass Chinas Regierung Elektroautos mit bis zu 10.000 Dollar fördert und ausländischer Hersteller wie zum Beispiel Tesla demnach ziemlich alt aussehen. BYD wird auch in Zukunft von der zunehmenden Ausbreitung der Elektroautos zu profitieren. 2015 hat sich die Zahl der Zulassungen der Stromer und Plug-In-Hybride alleine in China auf 180.000 vervierfacht. Bald sollen es im Reich der Mitte drei Millionen sein.

BYD & Daimler

Hinzu kommt: Zusammen mit Daimler bringt BYD die zweite Generation des Elektroautos Denza auf den chinesischen Markt. Das Modell Denza 400 habe mit 400 Kilometern eine größere Reichweite als die erste Generation. Der durchschnittliche chinesische Kunde, der 50 bis 80 Kilometer am Tag fahre, muss das Auto dann nur einmal wöchentlich aufladen. 

BYD ist Tesla auf den Fersen

Im Segment der Batterieproduktion kommt BYD ebenfalls gut voran. Nach einem Bericht von EV Sales stehen Tesla Motors und der Partner Panasonic an erster Stelle. Das Duo konnte im ersten Halbjahr Batterien mit einer Gesamtleistung von 2.484 Megawattstunden verkaufen. Auf Platz 2 im Markt für Batterie-Verkäufe in Elektroautos steht bereits BYD mit einer Leistung von 1.416 Megawattstunden.

 

Spannende Wette

Durch die guten Zahlen klettert die BYD-Aktie auf ein neues Jahreshoch. Damit ergibt sich ein neues Kaufsignal. BYD ist und bleibt eine spannende, wenn auch spekulative Wette auf den Ausbau der Elektromobilität in China. Nicht zu vernachlässigen ist auch die gute Marktposition im Bereich der Batterieproduktion.

DER AKTIONÄR geht davon aus, dass BYD durch den Ausbau der E-Mobilität im Heimatmarkt China in Zukunft eine gute Rolle spielen wird. Es bleibt dabei: Bis zum Allzeithoch von 8,05 Euro - erreicht im April 2010 - hat die Aktie noch Potenzial.

 

  

 

 

 

 

 

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