BYD
- Jochen Kauper - Redakteur

BYD: Kleinbusse nach Holland, Monorail nach Ägypten - Aktie bleibt aussichtsreich

Die Nachfrage nach BYDs Midibus nimmt Fahrt auf. 8,75m lang, ausgestattet mit zwei Türen und Platz für 26 Passagiere. Vor kurzem hat BYD einen neuen Deal mit Connexxion an Land gezogen. 21 elektrisch angetriebene Kleinbusse hat die holländische Transportfirma geordert. Die Auslieferung soll im Sommer 2018 erfolgen.
Der gute Newsflow bei BYD reißt nicht ab. Aktuell befindet sich BYD in Gesprächen mit der ägyptischen Regierung über den Bau einer Monorail-Bahn in Alexandria. Es wäre der erste Auftrag für eine SkyRail Monorail-Bahn auf dem afrikanischen Kontinent.


Sehr gut positioniert
Folgende Rechnung: 2030 könnte China auf eine Elektroautoquote von 100 Prozent kommen. Soll heißen: 40 Millionen neue Elektroautos. Kann BYD auf einen Marktanteil von 15 oder 20 Prozent stemmen, würde das sechs oder gar acht Millionen E-Autos bedeuten. Zum Vergleich: BYD hat 2016 100.000 Elektroautos verkauft.
Ganz nebenbei bemerkt: BYD baut das wichtigste Assett im E-Mobility-Bereich selber: die Batterie. 2016 war man hinter Tesla/Panasonic auf Platz zwei. Und BYD hat bereits angekündigt, die Produktion verdreifachen zu wollen.

 

Weiterer Anstieg vorprogrammiert
Es bleibt dabei: Die Aktie von BYD sollte man nicht aus der Hand geben. Nach dem fulminanten Anstieg von 5,00 Euro auf 9,00 Euro ist das Papier in die Konsolidierung übergegangen. Völlig normal, kein Beinbruch. Das reduzierte Kursniveau macht die Story sogar für Neueinsteiger interessant. Schwache Tage können auch bereits engagierte Anleger zum Ausbau der Position nutzen. Auf Sicht von sechs bis zwölf Monaten kann sich das Papier durchaus in Kursregionen zwischen 12,50 und 15,00 Euro vorarbeiten.

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