Barrick Gold
- Marion Schlegel - Redakteurin

Bußlers Goldgrube: Zwei Gold-Hot-Stocks für Mutige

Das Jahr neigt sich dem Ende und der Goldpreis notiert in etwa dort, wo er bereits zu Jahresbeginn stand. „Wenn man nur den Anfangs- und Schlusstand sieht, könnte man meinen, es sei ein ruhiges Jahr gewesen“, sagt Markus Bußler, Rohstoffexperte beim Anlegermagazin „Der Aktionär“. Doch dazwischen seien Goldanleger durch Himmel und Hölle gegangen. Wie also wird 2015?

„Die Chancen stehen gut, dass sich die Bodenbildungsphase 2015 fortsetzen wird“, sagt Bußler in der Sendung Bußlers Goldgrube. Allerdings sollten die Kurse allmählich wieder anziehen – auch wenn die großen US-Banken das anders sähen. Auch bei Silber stehen die Chancen auf ein besseres Jahr 2015 gut. „Ich bleibe dabei, bei einem Investment in physisches Silber sieht das Chance-Risiko-Verhältnis gut aus“, sagt er. Zwar könne der Silberpreis durchaus bis auf 13 Dollar oder auch darunter fallen. Doch dem stände eine Chance auf 50 Dollar oder mehr in einigen Jahren gegenüber. „Das spricht in meinen Augen für ein Investment in physisches Silber.“

Kräftemessen zwischen Barrick und Regierung
Dazu geht es in der Sendung einmal mehr um den weltgrößten Goldproduzenten Barrick Gold. Das Unternehmen will ab dem 2. Quartal 2015 die Arbeiten auf der Lumwana-Kupermine in Sambia ruhen lassen. Der Grund: Die Regierung Sambias hat die Abgaben deutlich erhöht. Die Royalty-Abgaben sollen für Minen im Tagebau von sechs auf 20 Prozent in die Höhe schnellen. „Das erscheint mir ein Kräftemessen zu sein“, sagt Bußler. Er könne sich vorstellen, dass Barrick Druck auf die Regierung ausüben will, damit diese ihre Entscheidung noch einmal überdenkt. Ein Produktionsstopp würde Arbeitslosigkeit und einen Ausfall von Steuereinnahmen zur Folge haben.

Dazu kursierten derzeit Gerüchte, Yamana Gold könnte sich frisches Geld auf dem Kapitalmarkt besorgen. „Wenn sie das bei diesem Kurs machen, dann verlier ich den Glauben an die Branche“, sagt Bußler. Yamana hätte lange genug Zeit gehabt, sich Kapital zu besorgen – und das nicht getan. Sicherlich sei die Verschuldung nicht zuletzt durch die Osisko-Übernahme hoch. Doch aufgrund der niedrigen Produktionskosten sollte das für Yamana kein Problem sein. „So prekär ist die finanzielle Lage bei Yamana nicht“, sagt Bußler.

Im Blickpunkt stehen zudem zwei Hot-Stocks unter den Goldproduzenten, die nach Ansicht von Bußler beide derzeit zu günstig bewertet sind. Um welche Aktien es sich handelt, erfahren Sie in der Sendung, die Sie gleich hier abrufen können.

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| Tamara Bauer | 0 Kommentare

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