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Bußlers Goldgrube: „Vorsicht! Hier lauern Gefahren“

Der Goldpreis hat sich mittlerweile deutlich von seinen Tiefständen lösen können. Zum einen gibt es die Hoffnung, dass die Fed die Zinsen später als erwartet erhöhen wird. Zum anderen war Gold auch deutlich überverkauft gewesen. Und die Commercials an der Warenterminbörse Comex haben den Kursrutsch zum Abbau ihrer hohen Shortpositionen genutzt.

„All das hat dazu geführt, dass Gold in der vergangenen Woche ein Comeback starten konnte“, sagt Markus Bußler in der Sendung Bußlers Goldgrube beim Deutschen Anlegerfernsehen DAF. Die Charttechnik habe sich zwar aufgehellt. Doch von einer Entspannung kann nicht die Rede sein. „Vorsicht vor Euphorie“, sagt Bußler. Im Moment handle es sich lediglich um einen Rebound. Wichtig: Man müsse auch den Dollar beobachten. Der parabolische Abschwung der vergangenen Wochen sei zwar zunächst gestoppt – doch auch hier könne noch nicht von einer Trendwende gesprochen werden.

Doppelboden oder finaler Abverkauf?

Aus charttechnischer Sicht könne sich zwar durchaus ein Doppelboden im Bereich von 1.140 Dollar gebildet haben. Aber ob dieser hält, ist mehr als zweifelhaft. Zur Erinnerung: Bereits bei 1.180 Dollar sahen viele Charttechniker den Boden erreicht. Damals war es sogar ein Dreifachboden. Doch der Goldpreis brach auch diese Unterstützung. "Es fehlt einfach dieser finale Abverkauf", sagt Bußler, der durchaus zu einer Panik bei den Anlegern führen könnte. 

Was Bußler für die kommenden Wochen und Monate für den Gold- und Silberpreis erwartet und wo die beiden Edelmetalle ihren Boden finden werden, erfahren Sie im folgenden Video. Außerdem stehen die Aktien von Luna Gold, True Gold und der Seltene-Erden-Produzent Lynas im Fokus der Sendung, die Sie gleich hier abrufen können.

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