- Marion Schlegel - Redakteurin

Bußlers Goldgrube: Die Bullen sind zurück

Der Goldpreis konnte in den vergangenen Tagen deutlich zulegen. Ein erster Versuch, über die Marke von 1.240 Dollar auszubrechen, ist jedoch gescheitert. Dennoch: Bleiben die Bullen am Ball, dann könnten schnell 1.280 Dollar drin sein. „Und wer weiß, vielleicht hält ja die Rallye des Goldpreises auch im kommenden Jahr an“, sagt Markus Bußler, Rohstoffexperte beim Anlegermagazin „Der Aktionär“.

Schon zu Beginn des laufenden Jahres konnte der Goldpries deutlich zulegen. Minenaktien haben in dieser Zeit teilweise 100 Prozent und mehr gewonnen. „Vielleicht wiederholt sich ja der Jahresauftakt“, sagt Markus Bußler in der Sendung „Bußlers Goldgrube“. Aber all das sei noch Zukunftsmusik. „Fakt ist: Die Stimmung für Gold ist nach wie vor sehr negativ – und das ist auch gut so.“ Kaum jemand wage sich derzeit in den Markt. Und genau das könnte dafür sorgen, dass die Aufwärtsbewegung bei Gold nachhaltiger sei, als viele glauben. „Mit dem vorgestellten Gold-Long fühle ich mich momentan ganz gut aufgestellt.“

Silber schon im Bullenmarkt?


Auch bei Silber habe sich die Lage in den vergangenen Tagen deutlich gebessert. „Silber hat zuletzt prozentual eine bessere Entwicklung genommen als Gold – ein sehr gutes Zeichen, dass der gesamte Edelmetallsektor an Stärke gewinnt.“ Nehme man das Verlaufstief von Silber, das an dem Montag nach der Abstimmung in der Schweiz markiert wurde, dann habe Silber mittlerweile über 20 Prozent zugelegt. Dann befände sich Silber eigentlich in einem Bullenmarkt. „Dafür ist es aber noch zu früh. Hier sollte man die Schlusskursbasis nehmen“, sagt Bußler.

Einmal mehr geht es in der Sendung um so genannte Promotion-Aktien. Diese Papiere werden von kostenlosen Börsenbriefen, Spam-Mails oder auch unerwünschten Telefonanrufen gepusht. „Nehmen Sie sich vor solchen Aktien in Acht“, sagt Bußler. Es gebe schlicht und ergreifend keinen Grund, dass Ihnen ein Unbekannter heiße Aktientipps gibt. „Wieso sollte er das tun?“ Darauf gebe es nur eine Antwort: Weil er selbst einen Nutzen davon hat. Entweder, weil er die Aktien selbst hat und teuer verkaufen will, oder weil er Geld dafür bekommt, die Aktie nach oben zu hieven. Dieses „Geschäftsmodell“ gebe es schon sehr lange – und es funktioniere erstaunlicherweise immer noch.

Weitere Themen der Sendung sind der größte primäre Platin- und Palladiumproduzent außerhalb Südafrikas und Russlands sowie ein möglicher gehebelter ETF auf den HUI. Die komplette Sendung können Sie gleich hier ansehen.

 

 

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