Deutsche Bank
- Thorsten Küfner - Redakteur

Buffett und die Deutsche Bank?

Gerüchten zufolge will sich der legendäre US-Investor Warren Buffett an der Deutschen Bank beteiligen. Dies verlieh der Aktie gestern natürlich kräftig Rückenwind. Ist ein Einstieg tatsächlich denkbar?

Die Aktie der Deutschen Bank hat gestern endlich wieder hohe Kursgewinne erzielen können. Neben der allgemein guten Stimmung an den Märkten half vor allem ein Gerücht: Warren Buffett soll an der Deutschen Bank interessiert sein. Angeblich will sich der Starinvestor einen Anteil von zehn Prozent am DAX-Konzern sichern. Zudem soll Buffett auch über eine weitere Aufstockung seiner Beteiligung an der Munich Re nachdenken. Am weltgrößten Rückversicherer hält er bereits mehr als zehn Prozent.

Günstiger geht es kaum

Völlig unrealistisch wäre ein Einstieg von Warren Buffett beziehungsweise seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway keineswegs. Schließlich liebt „das Orakle von Omaha" günstige Aktie von qualitativ hochwertigen Unternehmen - und da würde die Deutsche Bank genau ins Beuteschema passen. Die Anteile des deutschen Marktführers, der auch in vielen anderen weltweit wichtigen Märkten (vorwiegend im Investmentbanking) hervorragend positioniert ist, werden an der Börse derzeit gerade einmal mit einem KGV von 4 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,4 bewertet.

Nur für Mutige

Mutige Anleger können auf den Einstieg von Buffett bei der Deutschen Bank setzen und das günstige Kursniveau zum Kauf nutzen. Der Stopp sollte knapp unter den Jahrestiefs bei 20,50 Euro platziert werden. Konservative Anleger sollten sich hingegen weiterhin zurückhalten.

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