LinkedIn
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

Breaking News! Microsoft kauft Xing-Konkurrenten LinkedIn – 50% Aufschlag!

Volltreffer! Die AKTIONÄR-Empfehlung LinkedIn springt heute knapp 50 Prozent ins Plus. Grund: Microsoft schluckt den Xing-Rivalen für 196 Dollar pro Aktie, was einer Bewertung von 26 Milliarden Dollar entspricht. Microsoft CEO Nadella verweist auf die 433 Millionen registrierten Nutzer des Business-Portals. „Gemeinsam können wir das Wachstum noch beschleunigen“, so der Microsoft-Chef. Zuletzt lag das Wachstum „nur“ bei rund 20 Prozent, weswegen die Aktie eingebrochen war.

Gewinne mit Twitter-Trade
Von diesem tiefen Niveau aus hatte sich jedoch eine starke Gegenbewegung formiert, weswegen DER AKTIONÄR wiederholt auf Twitter (siehe Link) zum Trading-Buy geraten hatte. Nachdem die Aktie innerhalb von nur zwei Wochen 50 Prozent ins Plus gelaufen ist, ist bei LinkedIn ein Neueinstieg nun nicht mehr anzuraten. Investierte Anleger können jedoch durchaus einen Teil der Gewinn laufen lassen und auf eine Nachbesserung hoffen.


Trading-Chance Xing
Spannender erscheint derzeit das Papier des Konkurrenten Xing. Seit Jahren gibt es auch hier Übernahmegerüchte. Nach der heutigen LinkedIn-Meldung gewinnt das Papier neun Prozent auf 182 Euro – wichtige Durchschnittslinien wurden damit zurückerobert. Auch der (neue) Peer-Group-Vergleich gefällt: Microsoft bezahlt ein 2017er-KGV von 45 für Linkedin. Würde Xing so teuer bewertet, stünde das Papier rund 40 Prozent höher bei 250 Euro. Auf KUV-Basis relativiert sich die Unterbewertung jedoch: Xing ist hier bereits ähnlich hoch wie LinkedIn bewertet. Nur Trader, die einen engen Stopp einhalten, sollten aufspringen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Florian Söllner | 1 Kommentar

Xing/Linkedin: Portal boomt - Aktie k.o.?

Die Älteren erinnern sich: Eine schnöde Stellenanzeige reichte und Dutzende Menschen standen am nächsten Tag mit der Bewerbungsmappe unter dem Arm vor dem Firmentor Schlange. Heute ist es umgekehrt: Die Unternehmen müssen um knapper werdende Bewerber buhlen. „Talente sind gefragt und zunehmend in … mehr