Borussia Dortmund
- Jochen Kauper - Redakteur

Borussia Dortmund: Insider kaufen!

In den letzten Wochen gehörte die Aktie von Borussia Dortmund eher auf die Ersatzbank des Wertpapierdepots. Das wird sich bald ändern. Mit dem Anpfiff für die neue Bundesliga-Saison wird sich die Aktie wieder zu alten Höhen aufschwingen.

Nach der Meisterschaft folgte Katerstimmung. Die Aktie von Borussia Dortmund ist nach dem Gewinn des Siebten Meistertitels in der Vereinsgeschichte erst einmal abgetaucht. Vom Hoch bei knapp über drei Euro tauchte das Papier bis auf rund zwei Euro ab. Die Sommerpause wird für die BVB-Aktie allerdings bald vorbei sein. Am 5.August startet nämlich die Fußball-Bundesliga in die Saison 2011/12.

Schwitzen für neue Höchststände

Zusammenwachsen ist angesagt, schließlich muss das Team mit Nuri Sahin seinen Denker und Lenker ersetzen. Sportdirektor Micheal Zorc und Geschäftsführer Joachim Watzke waren in der Zwischenzeit nicht untätig. So hat Dribbelküstler Jinji Kagawa seinen Vertrag  verlängert. Auch am Transfermarkt haben die BVB-Macher wieder ein gutes Händchen bewiesen. Mit Ilkay Gündogan wurde ein interessanter Neuzugang von Nürnberg nach Dortmund gelotst. Vom FC Brügge kam für geschätzte fünf Millionen Euro der Allrounder Ivan Perisic.

BVB Top in Europa

Ein Teil der Einnahmen wurde in die Mannschaft, der Rest in das Stadion investiert, schließlich will man auch weiterhin in Europa ganz oben bleiben. Im Vergleich mit den besten Teams Spaniens, Englands oder Italiens muss sich der Revierclub nicht verstecken. Die Meistermannschaft von Jürgen Klopp holte in 34 Spielen 75 Punkte, macht 2,2 Punkte im Schnitt. Von Europas Spitzenclubs schnitt nur der FC Barcelona besser ab als die „Schwarz-Gelben". Ganz zu schweigen von den Zuschauern. Mit 76.030 hat der BVB den höchsten Zuschauerschnitt in Europa. Knapp hinter Real Madrid (76.317)  und dem FC Barcelona (80.075). Eine solide Basis für die weitere finanzielle Gesundung der Borussia.

Schuldenabbau läuft nach Plan

Derzeit läuft der Schuldenabbau des Revierklubs genau nach Plan. Große Investitionen sind von Geschäftsführer Watzke nicht zu erwarten. Die Kosten für den Spielerkader für die kommende Saison sind um knapp 6,5 Millionen Euro auf etwas über 40 Millionen Euro gestiegen.

Der Visionär

Neben Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Michael Zorc und Borussia Trainer Jürgen Klopp ist sicherlich Aufsichtsrat Bernd Gerske einer der größten Visionäre in Reihen des BVB. Bereits in der letzten Saison glaube Gerske an das Comeback des Revierklubs und der Aktie. Der Aufsichtsrat kaufte im Juli 2010 rund 450.000 Aktien mit einem Durchschnittskurs von 1,04 Euro. Zwei Monate später begann die fulminante Rallye der BVB-Aktie. Im Hoch stieg das Papier bis auf 3,69 Euro. Die Geschichte wiederholt sich. Mitte Juni trat Aufsichtsrat Bernd Gerske erneut als Großeinkäufer der BVB-Aktie auf. Gerske erwarb 196.000 Papiere. Der Einstandskurs lag bei 2,38 Euro. Weitere Käufe erfolgten in den letzen Tagen zu rund 2,50 Euro. Auch in diesem Jahr läuft es auf das gleiche Szenario hinaus. Kann Jürgen Klopp sein Team ähnlich wie in der vergangene Saison einschwören und die Neuzugänge sofort integrieren, dann wird die BVB-Aktie bald wieder jenseits der drei Euro Marke stehen. Visionäre folgen dem BVB-Aufsichtsrat Bernd Gerske und kaufen die Aktie von Borussia Dortmund.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema: