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- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau Teil III: Hewlett-Packard, Goldman Sachs, Intel, SAF, Daimler, BASF, Carl-Zeiss Meditec, Nanostart, Yahoo und andere unter der Lupe

Der Aktionärsbrief erklärt die Aktie von Hewlett-Packard zum "Bullen der Woche".

<i>Der Aktionärsbrief</i> erklärt die Aktie von Hewlett-Packard zum "Bullen der Woche".

Der Aktionärsbrief: Hewlett-Packard hat das Zeug für eine positive Überraschung

Hewlett-Packard (HP) ist einer der weltgrößten Hersteller von Computersystemen, Peripheriegeräten und Netzwerkprodukten sowie der entsprechenden Software. Der Konzern hat mit den Erstquartalszahlen bewiesen, auch in der Rezession gutes Geld verdienen zu können. Das Geschäft mit Computern und Druckern ging zwar im zweiten Quartal zurück, jedoch mildern die positiven Effekte aus der Übernahme des IT-Dienstleisters EDS diese Rückgänge ab. Analysten schätzen aufgrund der hohen Einsparungen den Gewinn je Aktie für das Jahr 2009 auf 3,76 Dollar und für 2010 auf 4,10 Dollar. Daraus ergäben sich günstige KGVs von 10,6 beziehungsweise 9,7. Noch weist HP Nettoschulden von 2,6 Milliarden Dollar aus, doch bereits im kommenden Jahr dürfte sich diese Position in ein Nettoguthaben von zirka drei Milliarden Dollar wandeln. Die Charttechnik signalisiert bei Notierungen von mehr als 40 Dollar ein Kaufsignal. Der nächste Widerstand ist erst bei Kursen von 49 Dollar zu finden. Die Experten von Der Aktionärsbrief geben als erstes Kursziel eben diese 49 Dollar an, schätzen den „fairen Wert“ der Anteilscheine aber auf 55 Dollar. Ein Engagement beim „Bullen der Woche“ sollte bei 36 Dollar abgesichert werden.

Weitere Tipps von Der Aktionärsbrief:

Nach Gewinnschätzungen, die auf 16 bis 17 Dollar je Aktie angehoben worden sind, ist die Aktie von Goldman Sachs auch charttechnisch ein Kauf, wenn der Widerstand bei 150 Dollar überwunden wird. Das Kursziel beträgt 180 Dollar, der Stopp-Loss sollte bei 126 Dollar gesetzt werden.

Aufgrund der positiven Geschäftsaussichten und des damit verbundenen Wachstums, dürfte sich der Einstieg bei Intel lohnen.

Das Übernahmeangebot von SAP mit 11,50 Euro je Aktie von SAF scheint zu niedrig. Börsenprofis spekulieren auf eine höhere Offerte. Das Kursziel beträgt 15 bis 16 Euro.

Wegen der sehr guten Bilanz-Qualität, der gut laufenden Geschäfte und der extrem niedrigen Bewertung sollte die Aktie von I:FAO mit einem Kursziel von zwölf Euro gekauft werden.

Derzeit sind die Aussichten bei Mikrochip Technology noch schwach, doch mittel- bis langfristig sind sie bei einem kräftigen Aufschwung des Halbleitersektors recht positiv. Risikobereite Anleger bauen eine erste Position bei Mikrochip Technology auf, die nach der Präsentation der Quartalszahlen ausgebaut werden könnte. Der Stoppkurs sollte bei 22 Dollar gesetzt werden.

Ab Kursen von 31 Dollar und mit einer Absicherung bei 27 Dollar sollte die Aktie von KLA-Tencor gekauft werden. Die Prognosen des Vorstandes für das laufende Jahr könnten überboten werden.

Wenn sich die konjunkturelle Lage im zweiten Halbjahr aufhellt, könnten die Prognosen von Broadcom angehoben werden. Mit einem Stoppkurs bei 25,75 Dollar sollte ab Notierungen von 29 Dollar eingestiegen werden.

Bei Marvell Technology wird für das Jahr 2010 auf den Turnaround spekuliert. Der Aufwärtstrend im Aktienkurs sollte also halten. Mit einem Stopp-Loss bei 12,25 Dollar kaufen.

Charttechnisch ist die Aktie von Daimler ein Kauf. Die engere Kooperation mit BMW und die Restrukturierung dürften zudem die Bilanz aufbessern.

Schon alleine charttechnisch sind Kurse von 40 Euro bei BASF möglich. Kaufen.

Mit einem um den Bargeldbestand bereinigten KGV von 12 für das laufende Jahr ist die Aktie der konjunkturresistenten Carl-Zeiss Meditec deutlich unterbewertet.

Yahoo und Microsoft könnten schon bald kooperieren. Das erschließt für die Anteilscheine beider Konzerne weiteres Kurspotenzial.

Die Beteiligungen der auf Nanotechnologie spezialisierten Beteiligungsgesellschaft Nanostart sind mehr wert, als der aktuelle Börsenwert ausdrückt. Kaufen.

Musterdepot-Änderungen von Der Aktionärsbrief: Im spekulativen Musterportfolio sind 300 Aktien von Hornbach Bau für je 28,61 Euro eingebucht worden. Nun sollen 1.000 Aktien von I:FAO und 1.500 Anteilscheine von SAF folgen. Im Allround-Musterdepot sollen 100 Aktien von Daimler aufgenommen werden.

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