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- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau II: Yara, IC Potash und E.on unter der Lupe

Der Austria Börsenbrief Rohstoffe erkennt Chancen für Yara International und IC Potash, weil immer mehr Menschen auf der Erde leben und die ein Recht auf ausreichende, gute Ernährung haben. Focus Money erklärt, warum E.on für langfristig orientierte Anleger fast zwingend kaufenswert ist. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Austria Börsenbriefes Rohstoffe verweisen darauf, dass der norwegische Düngemittel-Konzern Yara International Anfang April 19,9 Prozent an der kanadischen IC Potash zu je 1,32 Kanadischen Dollar (1,01 Euro) je Aktie gekauft hat. IC Potash entwickelt die Liegenschaft Ochoa in einer verkehrstechnisch gut erschlossenen Region des US-Bundesstaat New Mexico, um dort Kalisulfat abzubauen. Dieses Kalisulfat ist etwa 30 Prozent teurer als salzsaures Kali und wird unter anderem als Dünger für Obst, Gemüse, Nüsse und Tabak verwendet. Bislang sind 77 Millionen Tonnen an abbaufähigem Gestein auf dem Areal nachgewiesen und weitere 93,6 Millionen Tonnen sind noch nicht nachgewiesen. Die Mine, welche im günstigsten Fall bereits Ende des Jahres 2015 zu fördern beginnen kann, könnte mindestens 40 Jahre Kalisulfat produzieren. Das Management von IC Potash prognostiziert die Kosten für den Bau der Mine und der Verarbeitungsanlage auf 706 Millionen Dollar (542 Millionen Euro). Schätzungen zufolge kann IC Potash eine US-amerikanische Tonne Gestein (etwa 907 Kilogramm) zu Kosten von lediglich 147 Kanadischen Dollar abbauen. Yara wird 30 Prozent der Produktionsmenge abnehmen. Des Weiteren planen Yara und IC Potash ein Gemeinschaftsunternehmen für die Vermarktung des Kalisulfats zu gründen. Mit Yara verfügt IC Potash über einen erfahrenen, bekannten und finanzstarken Partner. Auch das ist ein Grund, die Aktie von IC Potash für bis zu 0,75 Euro zu kaufen.

Änderungen im Musterdepot des Austria Börsenbriefes Rohstoffe:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben ihre 40 Call-Optionsscheine (WKN TB6 KQ2) auf Gold mit einem Gewinn von zwei Prozent zu 38,54 Euro ausgebucht, ihre 150 Inline-Optionsscheine (WKN SG2 HRF) auf Öl der Sorte Brent mit einem Plus von zwölf Prozent zu 8,62 Euro und ihre 100 Bonus-Zertifikate (WKN AA3 5G2) auf Yamana Gold mit einem Zuwachs von elf Prozent zu 17,76 Euro. Dafür haben sie ebenfalls 100 Bonus-Zertifikate auf Yamana Gold, diesmal mit der Wertpapierkennnummer AA4 H8A zu 16,76 Euro eingebucht.

Focus Money: E.on ist langfristig günstig - mit dem Shiller-KGV betrachtet 

Das Shiller-KGV ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis der vergangenen zehn Jahre. Bei der Berechnung wird der Aktienkurs durch den durchschnittlichen Gewinn je Aktie der vergangenen zehn Jahre geteilt. Robert Shiller, der US-Wirtschaftswissenschaftler der diesen Wert zuerst berechnet hat, versuchte damit eine Kennzahl zu schaffen, in der sich ein kompletter Konjunkturzyklus widerspiegelt und die anzeigt, wie teuer oder günstig eine Aktie auf längere Sicht betrachtet ist. Die Experten von Focus Money haben auf Basis des Shiller-KGVs den DAX, den MDAX, den SDAX und den TecDAX untersucht und die günstigsten Werte herausgefiltert. E.on weist dabei ein Shiller-KGV von 7,8 auf. Der Energiekonzern möchte in den kommenden Jahren in große Projekte in Brasilien, Indien und der Türkei investieren und bis zu einem Viertel des operativen Ergebnisses außerhalb Europas erwirtschaften. In Brasilien hat E.on bereits ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem brasilianischen Konzern MPX gegründet. Schon im Jahr 2014 soll das erste Kraftwerk Strom liefern. Die Analysten von Goldman Sachs geben das Kursziel für die Aktie von E.on mit 24 Euro an. Der Stoppkurs sollte bei 16,10 Euro gesetzt werden.

Änderungen in einem Musterdepot im Börsenspiel von Focus Money:

Manuel Hölzle, Verantwortlicher für das Musterportfolio der GBC AG im Börsenspiel von Focus Money, hat seinen 5.000 Anteilen von MPH Mittelständische Pharma Holding 1.000 weitere zu 2,49 Euro hinzugefügt und so den Misch-Einstandskurs für die nun 6.000 Stück auf 2,61 Euro gesenkt. Zudem hat er 800 Aktien der Ludwig Beck am Rathauseck Textilien AG zu 19,95 Euro aufgenommen. In den etwas mehr als zwei Jahren, seit dem dieses Musterdepot nun läuft, hat Hölzle den Wert um 71,1 Prozent gesteigert. Gerhard Martin, zuständig für das Musterdepot der DAB Bank, erreichte ein Plus von 25,4 Prozent. Damit laufen diese Musterportfolios aus und ab der nächsten Woche sollen drei neue Experten mit drei voneinander unterschiedlichen Anlageschwerpunkten versuchen, den höchsten Gewinn zu erzielen. Abschließend rät Hölzle noch dazu, Stoppkurse zu setzen. Bei seinen Depotwerten platzierte er die Stopp-Loss' folgendermaßen: KPS bei 1,10 Euro, MPH bei 2,20 Euro, Helma Eigenheimbau bei neun Euro, Schuler AG bei zwölf Euro, GCI Industrie bei 1,40 Euro, Windsor ebenfalls bei 1,40 Euro, Deutsche Grundstücksauktionen bei neun Euro, Equitystory bei 22 Euro, bei der Anleihe der E.N.O. Energy GmbH bei 900 Euro und bei Ludwig Beck bei 17 Euro.

| Michael Schröder | 0 Kommentare

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