ThyssenKrupp
von Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau II: WTI-Öl und ThyssenKrupp unter der Lupe

Zertifikate Kompakt geht von langfristig weiter steigenden Preisen für Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) aus und stellt ein neues passendes Derivat vor. Der Anlegerbrief performaxx sieht schwarz für den Aktienkurs von ThyssenKrupp und rät risikobereiten Anlegern zu einer Derivate-Spekulation.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Zertifikate Kompakt raten dazu, das bis Mai 2017 laufende Zertifikat (WKN AA4 VC8) der Royal Bank auf Scotland (RBS) auf den Ölpreis der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) bis zum Freitag, 11. Mai, zu zeichnen. Die Bank bezeichnet dieses Papier als Öl-Kapitalschutz-Anleihe II und verlangt ein Prozent Aufgeld. Zudem begrenzt sie den Betrag, den sie tilgt, auf 150 Prozent der möglichen Preissteigerungen von WTI ausgehend vom Startniveau. Das entspricht einer jährlichen durchschnittlichen Maximalrendite von 8,23 Prozent. Dafür bietet die RBS allerdings auch einen vollständigen Kapitalschutz und einen Währungsschutz. Das ist ein Vorteil, denn der jeweils als Basiswert an der New York Mercantile Exchange Termin-Kontrakt auf WTI wird in Dollar abgewickelt.

Der Anlegerbrief performaxx: ThyssenKrupps butterweiche Stahl-Aktie 

Die Aktie von ThyssenKrupp wird nach Angaben der Experten des Anlegerbriefes performaxx mit einem KGV von 35 für dieses Jahr gehandelt und notiert dennoch bei einem Mehrjahrestief. Sie raten dazu, dem übergeordneten Trend zu folgen und der zeigt abwärts. Seit Mitte vergangenen Jahres und einem Kurs bei 36,20 Euro sank die Notierung bis auf etwa 17 Euro. Seit Jahresbeginn zeichnet sich ab, dass der Kurs künftig wohl zwischen 17 und 22 Euro schwanken wird. Wenn die Hürde bei 22 Euro überwunden wird, beträgt das Kursziel 30 Euro. Wird im intakten Abwärtstrend jedoch die Unterstützung bei 17 Euro unterschritten, würde ein zyklisches Verkaufssignal erzeugt, das zu Notierungen von bis zu zwölf Euro zurückführen könnte. Vor diesem Hintergrund sollten risikobereite Anleger den am 19. Dezember 2012 fälligen Put-Optionsschein (WKN CK6 NFD) der Commerzbank auf ThyssenKrupp kaufen. Der Schein ist mit einer Basis von 18,50 Euro und einem Hebel von derzeit 5,6 ausgestattet.

| Markus Bußler | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Der Umbau geht weiter

Der Stahl- und Technologiekonzern ThyssenKrupp treibt die Bereinigung des Portfolios weiter voran. Nachdem sich der Konzern schon von Teilen des Stahl- und Edelstahlgeschäftsgetrennt hat, steht jetzt offenbar der Schiffsbau in Schweden vor dem Verkauf. mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Kursziel 23,00 Euro?

Zwei eher vorsichtige Interviews – und schon hat die Aktie des Stahl- und Technologiekonzerns ThyssenKrupp gestern zu den schwächsten Werten im DAX gehört. Der Aufwärtstrend ist damit erst einmal beendet. Doch die Commerzbank glaubt weiterhin an höhere Kurse bei der Aktie. mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Die Bullenfalle schnappt zu

Es sah so gut aus: Die Aktie des Stahl- und Technologiekonzerns ThyssenKrupp schickte sich gerade an, ihren Seitwärtstrend zu beenden und nach oben auszubrechen. Doch die Krise in der Ukraine fordert ihren Tribut. Dazu kommen zwei Interviews, die die Anleger verunsichert haben. mehr
| Martin Weiß | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Ein Problem weniger

Der deutsche Stahlriese ist sein Werk in den USA los. Der Verkauf der Anlage im Bundesstaat Alabama an ein Konsortium aus Weltmarktführer ArcelorMittal sowie die japanische Nippon Steel sei abgeschlossen, erklärte der Essener Konzern am späten Mittwochabend. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Über 65 Prozent zu teuer

Die Aktie von ThyssenKrupp verläuft seit Monaten in einem Aufwärtstrend. Doch die Bären geben sich nicht geschlagen. Zwei Analysten raten zum Verkauf. Die UBS sieht den fairen Wert sogar bei nur 12 Euro. Dies würde auf dem aktuellen Kursniveau einen Rückgang um gut 65 Prozent bedeuten. Die DZ Bank … mehr
Diskutieren Sie mit:
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.
Das DAF Deutsches Anleger Fernsehen ist über ASTRA digital sowie über verschiedene Kabelnetze frei zu empfangen. Darüber hinaus ist das Programm über das eigene Online-Portal www.daf.fm zu sehen, sowie über das IPTV-Netz (Entertain) der Dt. Telekom. In der kostenfreien Mediathek stehen sämtliche Beiträge und Interviews - mittlerweile über 35.000 Videos zu mehr als 3.000 Einzelwerten - zur Verfügung.