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- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau II: Palladium und Gildemeister unter der Lupe

Die Börse am Sonntag erwartet zwar weiter sinkende Preise für Palladium, listet aber Derivate für jeden Fall auf. Das Zertifikatejournal geht von einer längeren Verschnaufpause der Aktie von Gildemeister aus und stellt ein passendes Derivat vor.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten der Börse am Sonntag verweisen auf die jüngsten Preisrückgänge für Palladium, mit denen sich die Korrektur seit Februar diesen Jahres und übergeordnet die Abwärtsbewegung seit Februar vergangenen Jahres fortsetzen. Die nächsten Unterstützungen befinden sich bei 592,50 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) und bei 570,50 Dollar. Hier könnte sich der Preis stabilisieren oder sich sogar erholen. Allerdings ist auch ein weiteres Abrutschen bis auf weniger als 530 Dollar möglich. Das wäre dann ein weiteres Verkaufssignal. Fundamental belasten der feste Dollar und die Konjunktursorgen aufgrund der Schuldenkrisen. Wie sich die Preise für Rohstoffe und Edelmetalle entwickeln ist derzeit aber besonders schwierig einzuschätzen. Bei Palladium dürfte es aber wohl zunächst abwärts gehen. Um daran zu verdienen sollte das endlos laufende Short-Zertifikat (WKN VT2 8YM) von Vontobel auf Palladium gekauft werden. Der Schein ist mit einer Basis bei 764,73 Dollar je Unze, einer Knock-out-Schwelle bei 750,30 Dollar und einem Hebel von derzeit 3,5 ausgestattet. Optimistischere Investoren sollten das währungsgesicherte Zertifikat (WKN GS7 2X1) von Goldman Sachs auf Palladium erwerben. Risikobereite Optimisten setzen auf das ebenfalls open end aufgelegte Long-Zertifikat (WKN VT1 B8V) von Vontobel auf Palladium. Hier liegt der Basispreis bei 472,40 Dollar, die Totalverlust-Schwelle bei 481,19 Dollar und der Hebel bei aktuell 4,6.


Das Zertifikatejournal: In der Verschnaufpause günstig einsteigen 

Der Aktienkurs von Gildemeister ist seit Jahresbeginn um mehr als 50 Prozent gestiegen. Derzeit pendelt die Notierung allerdings zwischen 14 und 15 Euro. Jüngst hat der Werkzeugmaschinenbaukonzern mit den Zahlen für das erste Quartal 2012 die ohnehin hohen Markterwartungen sogar noch übertroffen. Der Vorstand hält allerdings trotz der Zuwächse noch an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest, kündigt aber bereits an, die Dividende für das laufende Jahr erhöhen zu wollen. Die Experten des Zertifikatejournals raten vor diesem Hintergrund dazu, das am 28. Dezember 2012 fällige Diskont-Zertifikat (WKN TB9 0D9) von HSBC Trinkaus auf Gildemeister zu kaufen. Die Bank zahlt maximal 14,555 Euro zurück.

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| Michael Schröder | 0 Kommentare

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