Daimler
- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau II: Gerry Weber International und Daimler unter der Lupe

Börse Online fühlt sich auch charttechnisch von Gerry Weber International angezogen. Der Aktionärsbrief sucht den (neuen) heimlichen Großaktionär von Daimler. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Börse Online verweisen darauf, dass der Aktienkurs von Gerry Weber International ausgerechnet jetzt, in dem so schwierigen Börsenmonat April, erstmals mehr als 30 Euro kostet. Die Notierung des Bekleidungsunternehmens überwand dabei auch die obere Begrenzungslinie des Aufwärtstrendkanals, was ein zusätzliches Kaufsignal bedeutet. Die 200-Tage-Linie sollte als Orientierung für die Platzierung des Stoppkurses dienen; sie steigt derzeit in Richtung 25 Euro. Zwischen 26 und 27 Euro und bei 30 Euro verlaufen horizontale Unterstützungen. Vor diesem Hintergrund empfiehlt sich der Einstieg mit einem Kursziel von 40 Euro und einem Stopp-Loss bei 23,90 Euro.

Änderungen in Musterdepots von Börse Online:

In dem von Stefan Otto betreuten Nebenwerte-Musterportfolio sind die 250 Anteile von  Progress-Werk Oberkirch, PWO, ausgestoppt worden. Dafür hat Otto 275 Vorzugsaktien von Einhell Germany zu 35,20 Euro eingebucht und bei 29,15 Euro abgesichert.

In dem von Daniel Saurenz betreuten Zertifikate-Musterdepot sind die 750 Bonus-Zertifikate (WKN BP2 5RT) auf den EuroStoxx50 ausgestoppt worden. Zudem hat Saurenz seine 650 Call-Optionsscheine (WKN CK1 TRS) auf Gold, seine 700 Bonus-Zertifikate (WKN BP2 8Q5) auf Aixtron und seine ebenfalls 700 Put-Optionsscheine (WKN UU7 91P) auf Apple ausgebucht. Dafür hat er 300 Discount-Zertifikate (WKN BN9 771) auf den DAX zu 62,55 Euro aufgenommen und den Stoppkurs bei 55,50 Euro gesetzt.


Der Aktionärsbrief: Daimlers heimlicher Großaktionär gesucht 

Die Deutsche Bank hat sich jüngst mit dem Kauf von Optionen von Daimler den möglichen Zugriff auf knapp 18 Prozent des Grundkapitals des Fahrzeugkonzerns gesichert. Das Finanzinstitut besitzt derzeit 3,55 Prozent der Aktien und kann mit den Derivaten weitere 14,43 Prozent erhalten. Die Experten des Aktionärsbriefes spekulieren, die Bank habe diese Papiere im Auftrag einer dritten Partei erworben. Demnächst würde eine entsprechende Meldung klären, wer sich bei Daimler eingekauft hat. Die Aktie kostet nur wenig mehr als das anteilige Eigenkapital, dabei dürfte Daimler Rekorde erwirtschaften. Angesichts dieser Annahmen dürfte die Korrektur der vergangenen Wochen beendet sein, zumal bei 40 Euro auch eine technische Unterstützung hilft.

Änderungen in einem Musterdepot des Aktionärsbriefes:

Die Verantwortlichen für das Allround- Musterdepot möchten ihre 400 Anteile an der BG Group mit Gewinn ausbuchen und dafür 50 Titel von Coloplast einbuchen.

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