Caterpillar
- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau II: Caterpillar sowie Unicredit und europäische Banken unter der Lupe

Der Zertifikate & Optionsscheine Trader erkennt charttechnische Chancen für die Aktie von Caterpillar und stellt ein entsprechendes Derivat vor. Der Aktionärsbrief sieht die Zeit für Unicredit (noch) nicht gekommen. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Zertifikate & Optionsscheine Traders erinnern daran, dass sich der Wert der Aktie von Caterpillar im vergangenen Jahr in einem mittelfristigen Abwärtstrend beinahe halbiert hat. Seit Anfang Oktober startete die Notierung jedoch eine Aufwärtsbewegung, die bis zum Widerstand bei 97,95 Dollar führte. Anschließend konsolidierte der Kurs erneut und es bildete sich eine charttechnische Rechtecks-Formation. Nachdem die obere Begrenzung bei 98 Dollar überwunden worden ist, dürfte der Aktienkurs bis 111 Dollar steigen. Risikobereite Anleger sollten den am 21. Dezember 2012 fälligen Call-Optionsschein (WKN VT3 BPJ) der Bank Vontobel auf Caterpillar kaufen. Der Schein ist mit einer Basis von 80 Dollar und einem Hebel von derzeit 3,9 ausgestattet.

Änderung im Musterdepot des Zertifikate & Optionsscheine Traders:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 500 Short-Zertifikate (WKN BC1 UT4) auf den ATX zu 6,71 Euro aufgenommen und bei 5,90 Euro abgesichert.


Der Aktionärsbrief: Europäische Banken locken erst später  

Die Unicredit hat den Reigen der Rekapitalisierungen unter den europäischen Banken gestartet, welche die politischen Vorgaben einer Kernkapitalquote von mehr als neun Prozent bis Juni dieses Jahres nicht erfüllen. Insgesamt benötigen diese Institute nach heutigen Angaben rund 110 Milliarden Euro. Das italienische Institut begibt neue Aktien, um 7,5 Milliarden Euro zu erhalten. Das schafft sie anscheinend nur zu einem Kurs, welcher mehr als 40 Prozent niedriger ist, als bei der Bekanntgabe der Einzelheiten für diese Kapitalerhöhung. Die Experten des Aktionärsbriefes stellen bezüglich der europäischen Banken fest: Die Not ist groß, die Verwässerung auch, und der Kurs kommt nochmals unter die Räder. Es wird weitere Verwässerungen geben und es ist fraglich, was der Aktienkurs der Commerzbank macht, wenn bei einem Börsenwert von 6,5 Milliarden Euro und einem Aktienkurs um 1,22 Euro eine Kapitalerhöhung möglicherweise mehr als fünf Milliarden Euro einbringen muss. Auch die spanischen und französischen Banken stehen vor einem gewaltigen Kraftakt. Es ist demnach noch zu früh, um auf den Turnaround europäischer Bankwerte zu setzen. Möglicherweise in einigen Monaten dürfte es bei einzelnen Titeln allerdings herausragende Möglichkeiten für Anleger geben.

Änderungen in den Musterdepots des Aktionärsbriefes:

Die Verantwortlichen für das spekulativ ausgerichtete Musterportfolio haben 150 Anteile von Rheinmetall zu 36,75 Euro aufgenommen.

Die Verantwortlichen für das Allround-Musterdepot haben 70 Aktien von Pernod Ricard zu 71,05 Euro eingebucht.

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