Advanced Vision Tech
- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau II: AVT und die Commerzbank unter der Lupe

Der Austria Börsenbrief setzt auf eine Besserung in der Druckbranche und die Aktien des Anbieters "fortschrittlicher optischer Überwachungstechnologie" des gleichnamigen Unternehmens Advanced Vision Technology. Die Euro am Sonntag rät nervenstarken Anlegern zum Kauf der Aktie der Commerzbank. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Austria Börsenbriefes erklären, das israelische Unternehmen Advanced Vision Technology (AVT) bietet vollautomatische optische Inspektionssysteme für die Druckindustrie an. Die Analysten von First Berlin gehen von einem operativ starken vierten Quartal 2011 und weiterem Wachstum im laufenden Jahr für das Unternehmen aus - solange Europa eine tiefe Rezession vermeiden kann. Deshalb stufen die Analysten die Aktie weiterhin als "Kauf" ein, erhöhten jedoch ihr Kursziel von 7,00 auf 7,30 Euro. Das wiederum deckt sich mit den Einschätzungen der Experten.  

Die Euro am Sonntag: Heißer als die Commerzbank geht es nicht  

Die Notierung der Commerzbank hat seit Jahresbeginn um mehr als 40 Prozent zugelegt. Die Experten der Euro am Sonntag urteilen deshalb: Die Aktie der Commerzbank ist zurzeit mit Abstand das heißeste Papier im DAX. Sie raten nervenstarken Anlegern zudem weiterhin zum Einstieg mit einem Kursziel von 2,60 Euro. Dabei sollte der Stoppkurs bei 1,50 Euro gesetzt werden. Der Börsenwert von knapp zehn Milliarden Euro ist niedrig, wie auch das KBV von 0,4 und das KGV von 7 für dieses Jahr. Zudem könnte die Commerzbank die verbleibende Kapitallücke von 3,3 Milliarden Euro bis zum Sommer tatsächlich ohne erneutes Geld des Steuerzahlers schließen. Allerdings bestehen die bekannten Gefahren aufgrund der Schuldenkrise und möglicher Kapitalmaßnahmen weiterhin.

Änderungen in den Musterdepots der Euro am Sonntag:

Joachim Spiering, Verantwortlicher für das offensiv ausgerichtete Musterportfolio, schreibt, er möchte bei den Positionen mit Mobotix und BB Biotech Gewinne mitnehmen, ohne näher darauf einzugehen, wie er das tun will. Dafür hat er genau gesagt, er möchte seine 109 Anteile von Perrigo wohl mit Verlust ausbuchen und dafür 120 Aktien der Merck KGaA einbuchen.

Jens Castner, zuständig für das defensiv orientierte Musterdepot, hat seine 35 Genussscheine (WKN 555 065) von Drägerwerk ausgebucht und durch 50 Genussscheine (WKN 555 071) desselben Emittenten zu 168 Euro ersetzt. Zudem hat er seinen 100 ETCs (WKN A1E 9) auf Gold 20 weitere zu 129,97 Euro hinzugefügt und dabei den Misch-Einstandskurs für die nun 120 Anteile auf 113,12 Euro erhöht. Nun möchte er noch 150 Vorzugsaktien von BMW zu höchstens 45 Euro aufnehmen.

Sven Parplies, Betreuer des Momentum-Musterportfolios, hat seine 176 Anteile von O'Reilly Automotive, seine 172 Aktien von Alexion Pharmaceutical und seine 227 Titel der Apollo Group ausgebucht. Dafür hat er 111 Papiere von F5 Networks zu 90,53 Euro, 1.769 Anteile von TUI zu 5,64 Euro und 1.766 Aktien von Micron Technology zu 5,65 Euro eingebucht. Zudem sind die 288 Titel von Ross Stores mit Gewinn ausgestoppt worden. Dafür sollen Papiere der Aareal Bank aufgenommen werden.

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