Volkswagen Vz.
von Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau I: Volkswagen und Praktiker unter der Lupe

Die Börse am Sonntag möchte mit Volkswagen ganz flott Gas geben und dafür ein Derivat nutzen. Das Zertifikatejournal ist bezüglich der Kursentwicklung von Praktiker vorsichtig und hat dennoch eine Möglichkeit für eine gute Rendite mit dem Baumarktkonzern gefunden.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten der Börse am Sonntag zitieren Automobil-Branchenexperten, wonach die Geschäfte von Volkswagen weiterhin gut laufen dürften. Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Martin Winterkorn hält auch am ambitionierten Ziel fest, Volkswagen bis zum Jahr 2018 zum weltweit erfolgreichsten Automobilkonzern zu machen. Das sollte den Aktien des europäischen Marktführers zu weiteren Kursanstiegen verhelfen. Ein bedeutender Erfolgsfaktor von Volkswagen ist die junge Modellpalette, welche im schwieriger werdenden europäischen Marktumfeld dafür sorgen dürfte, dass das Unternehmen auf Erfolgskurs bleibt. Analysten schätzen den Gewinn für das laufende und das nächste Jahr auf 18,47 Euro und 20,53 Euro je Aktie. Damit ist auch die im Vergleich zur Stammaktie rund 13 Euro teurere Vorzugsaktie nur mit einem KGV von 7 für das nächste Jahr bewertet. Ob die Anteilscheine allerdings tatsächlich weiter zulegen, hängt vor allem vom Börsenumfeld ab. Wer von einer Korrektur der Märkte ausgeht, sollte entsprechend keine Aktien von Volkswagen kaufen, sondern das am 13. Februar 2015 fällige Memory-Express-Zertifikat (WKN SG2PWZ) der Société Générale auf die Vorzugsaktie von Volkswagen.

Dieses Papier wird vorzeitig mit 110 Euro zurückgezahlt, wenn die Aktie jeweils am 6. Februar einen bestimmten Kurs überschritten hat. Für den ersten Bewertungstag im nächsten Jahr beträgt diese Schwelle 143,45 Euro. Kostet die Vorzugsaktie dann weniger als 143,45 Euro aber mehr als 78,52 Euro (das entspricht 55 Prozent des Kurses zum Zeitpunkt der Emission des Zertifikates von 142,75 Euro), erhält der Anleger zehn Euro Zinsen und ein Jahr später wird erneut geprüft, inwieweit der Aktienkurs die Vorgaben für eine vorzeitige Tilgung erfüllt. Spätestens bei der dritten Prüfung im Jahr 2015 wird das Papier fällig. Dann erhält der Anleger 100 Euro zuzüglich zehn Euro Zinsen, wenn die Aktie mehr als 78,90 Euro kostet.


Das Zertifikatejournal: Fuchs sein und mit Fox verdienen   

Die Manager von Praktiker haben so viele Fehler begangen, dass das Überleben des Baumarkt-Konzerns gefährdet ist. Zudem haben sie sehr viel Vertrauen bei den Anlegern verspielt. Die Experten des Zertifikatejournals sprechen sich trotz dieser Einschätzung für ein Investment aus. Anleger sollen demnach das am 21. Juni fällige Diskont-Zertifikat (WKN CK2 MKA) der Commerzbank auf Praktiker kaufen. Die Bank zahlt maximal 1,70 Euro zurück, was einer Rendite von neun Prozent beziehungsweise 28,5 Prozent auf ein Jahr gerechnet entspricht. Dafür darf der Aktienkurs bei Fälligkeit des Zertifikates allerdings nicht auf weniger als 1,70 Euro sinken. Das wiederum ist unwahrscheinlich - nach derzeitiger Einschätzung. Denn der neue Vorstandsvorsitzende Thomas Fox gilt als Sanierer. Er hat seine Sanierungspläne mittlerweile durchgesetzt und neue Kreditlinien mit den Banken vereinbart. Zudem befindet sich der Aktienkurs in einem noch jungen Aufwärtstrend.

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