Bank of America
- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau I: US-Banken, Bank of America sowie Bayer unter der Lupe

Der Zürcher Finanzbrief beschäftigt sich mit "Spitzbuben" und "Kapital-Henkersknechten" und stellt dabei die Bank of America heraus. Der Zertifikate & Optionsscheine Trader erkennt charttechnische Chancen bei Bayer und stellt ein passendes Derivat vor. Zudem gibt es eine Änderung in einem Musterdepot.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Zürcher Finanzbriefes beschäftigen sich mit den "Spitzbuben" oder "Henkersknechten des Kapitals" der vergangenen fünf Jahre. Dabei tun die US-amerikanischen Banken genau das, was für eine dynamische Wirtschaft nach dem US-Modell nötig sei. Sie geben Kredite und betätigen sich selbst am Kapitalmarkt. Mit diesem Eigen-Engagement unterliegen sie stets dem Unternehmerrisiko der finanzierenden Gesellschaft und sie unterliegen damit auch einer anderen Einschätzung durch die Investoren als eine europäische Sparkasse oder Volksbank. Für die Fehler des Bank-Managements im Eigen-Engagement gibt es keine Entschuldigung. Jedoch ist es für die Wirtschaft wichtig, dass die Banken so handlungsfähig bleiben, wie nötig. Damit stellt die Erholung und Gesundung der Bankenszene die wichtigste Leitlinie dafür dar, wie die Wirtschaft wieder Tritt fasst. Nervenstarke Anleger können dabei zudem das enorme Comeback-Potenzial dieser Aktien nutzen. Banken sind also als der sicherste Konjunktur-Indikator für die USA sowie als risiko- und chancenreiche Investitions-Chance zu sehen. Als Beispiel geben die Experten die Bank of America an.


Im September 2011 hat der Aufwärtstrend des Aktienkurses von Bayer begonnen. Nach einer Konsolidierung ist die Notierung aus einer Rechtecks-Formation nach oben hin ausgebrochen. Zudem überwand der Kurs die 200-Tage-Linie. Charttechnisch könnte die Notierung zunächst allerdings wieder bis auf die 200-Tage-Linie, bei 49,78 Euro, oder auf die obere Begrenzung des Rechtecks bei 49,06 Euro sinken. Das vor diesem Hintergrund abzuleitende anschließende Kursziel geben die Experten des Zertifikate & Optionsscheine Traders mit 56 Euro an. Der Stoppkurs sollte bei 46,90 Euro gesetzt werden. Risikobereite Anleger sollten den endlos laufenden Long-Warrant (WKN GS8 VRY) von Goldman Sachs auf Bayer kaufen. Der Schein ist mit einer Basis bei 39,04 Euro, einer Knock-out-Schwelle bei 41,80 Euro und einem Hebel von derzeit 3,7 ausgestattet.

Änderung im Musterdepot des Zertifikate & Optionsscheine Traders:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio möchten 500 Short-Zertifikate (WKN BC1 UT4) auf den österreichischen Leitindex ATX zu höchstens 6,90 Euro aufnehmen und bei 5,90 Euro absichern.

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| Fabian Strebin | 0 Kommentare

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