Sinnerschrader
- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau I: SinnerSchrader und SKW Stahl-Metallurgie unter der Lupe

Börse Online erartet endlich den Durchbruch für SinnerSchrader. Das Traders-Journal ist vom Chartbild der Aktie von SKW Stahl-Metallurgie noch nicht restlos überzeugt. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Börse Online stellen fest, Unternehmen sind geradezu verpflichtet, auch in digitalen Medien Werbung zu platzieren. Die Onlinekäufe in Deutschland und anderen Ländern nehmen beständig zu. Dieser Trend zum Marketing auf Smartphones dürfte sich fortsetzen. Davon sollte die Digital-Agentur SinnerSchrader profitieren. Der Konzern hat eine langjährige Erfahrung bei der Entwicklung von Online-Marketingkonzepten und punktet auch im Aufbau von E-Commerce-Plattformen. In den zurückliegenden drei Jahren hat das Unternehmen viel in den Ausbau des Leistungsportfolios investiert, was mit Anlaufverlusten einherging. Diese Belastungen dürften in dem Ende August ablaufenden Geschäftsjahr 2011/12 deutlich niedriger ausfallen als zuvor oder sogar in Gewinne umschlagen. Finanzvorstand Thomas Dyckhoff zufolge sind keine weiteren Zukäufe geplant, da SinnerSchrader inzwischen hervorragend aufgestellt sei. Zudem sei eine Abkühlung der Konjunktur kein Problem: "Die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen ist sehr rege." Auch für internationale Vermarktungs-Aktionen bietet SinnerSchrader Wettbewerbsvorteile, wie die Konzentration auf digitale Medien, die führende Marktstellung in Deutschland und das breite Dienstleistungsspektrum. Daher dürfte sich auch der Trend fortsetzen, Neukunden zu gewinnen. Vorstandsvorsitzender Matthias Schrader erwartet demnach für das laufende Fiskaljahr einen Anstieg des Umsatzes um 15 Prozent, des EBITA um 25 Prozent und des Nachsteuergewinns um 33 Prozent auf 1,7 Millionen Euro. Das würde einem KGV von 15 entsprechen. Die Analystin Susanne Schwartze von Warburg Research stuft diese Ziele als konservativ ein und begründet ihre Einschätzung mit der überzeugenden Positionierung des Konzerns und dem guten Marktumfeld. Das sollte dem Aktienkurs Auftrieb geben. Das Kursziel beträgt 2,90 Euro und der Stoppkurs sollte bei 1,80 Euro gesetzt werden.

Änderungen in den Musterdepots von Börse Online:

Egmond Haidt, der Verantwortliche für das Basis-Musterportfolio, hat 60 Zertifikate (WKN SG0 EDH) auf den Aktienkorb SG Dividend Stars USA zu 130,97 Euro aufgenommen und bei 110 Euro abgesichert. Nun möchte er noch 150 Aktien von Fresenius Medical Care sowie 100 Exchange Traded Commodities (ETC; WKN A1E K0G) auf Gold einbuchen.

Stefan Otto, zuständig für das Nebenwerte-Musterdepot, hat 700 Anteile von Wacker Neuson zu 9,20 Euro aufgenommen und bei 8,20 Euro abgesichert.

Im Zertifikate-Musterportfolio sind die 1.200 Discount-Warrants (WKN DZ2 RW1) auf das Währungspaar Euro/Schweizer Franken nicht mehr zu finden. Daniel Saurenz, der Betreuer des Depots, hat 1.500 Call-Optionsscheine (WKN DE2 WNS) auf den DAX zu 2,36 Euro aufgenommen und bei 0,85 Euro abgesichert. Nun möchte er noch 1.800 Put-Optionsscheine (WKN BN9 0QM) auf den DAX zu maximal 3,95 Euro einbuchen.  


Das Traders-Journal: SKW Stahl hat auch Kurs-Chancen nach oben  

Die Notierung der SKW Stahl-Metallurgie Holding hat zwar zu Beginn des Jahres 2012 die kurzfristige Abwärtstrendlinie überwunden, jedoch korrigierte der Kurs anschließend wieder in Richtung des Tiefs bei 11,11 Euro. Die Experten des Traders-Journal erklären, dass die Notierung charttechnisch zunächst in einem Bärenmarkt bleibt, auch wenn die Käufer versuchen, den Kurs zu stabilisieren. Es drohen dennoch Rücksetzer auf 9,50 Euro und weniger, solange die Notierung den Widerstand bei 12,59 Euro nicht überwindet. Wenn diese Hürde genommen wird, verbessert sich das Chartbild spürbar und es sind Kursgewinne bis zunächst 14,88 Euro möglich. Zwischenzeitlich dürfte der Kurs jedoch immer wieder korrigieren.

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