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Dialog Semiconductor
von Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau I: Rhön-Klinikum und Daimler unter der Lupe

Der Effecten-Spiegel fühlt sich im Rhön-Klinikum gut aufgehoben. Focus Money sieht den Weg für den Aktienkurs von Daimler frei. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Effecten-Spiegels verweisen darauf, dass sich die Rhön-Klinikum AG gegen die Konkurrenten Helios sowie Sana durchgesetzt und den Zuschlag für die zunächst teilweise Übernahme der Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) in Wiesbaden erhalten hat. Rhön-Klinikum übernimmt in einem ersten Schritt wohl 100 Millionen Euro an Schulden der HSK und errichtet einen Neubau. Dafür erhält der Konzern 49 Prozent der HSK. Die Börsenbrief-Experten berufen sich auf Branchenkreise, wonach sich die Stadt für eine Dauer von zwei Jahren nach der Fertigstellung des Neubaus das Recht einräumen lassen will, auch die restlichen 51 Prozent an Rhön-Klinikum abzugeben. Die Menschen in Wiesbaden versuchen mit einem Bürgerbegehren die Transaktion zu verhindern. Wolfgang Pföhler, Vorstandsvorsitzender von Rhön-Klinikum, erklärt allerdings bereits: "Wir werden die HSK mit unserer Umstrukturierungsexpertise wieder in die schwarzen Zahlen und zu einer zukunftsfesten Einrichtung entwickeln." Das belastet aber zunächst die Bilanz von Rhön-Klinikum. Pföhler rechnet für das laufende Jahr mit einem Gewinnrückgang um zehn Prozent auf 145 Millionen Euro, also auf das Niveau von 2010. Die langfristigen Aussichten für Rhön-Klinikum sind jedoch gut. Der demografische Wandel und der medizinische Fortschritt sorgen für ein stetiges jährliches Nachfragewachstum von zwei Prozent. Das Wirtschaftsinstitut RWI schätzt, dass bis zum Jahr 2020 etwa jede zehnte, jetzt noch im öffentlichen Eigentum befindliche Klinik in Deutschland in extreme Finanznot geraten und einen Käufer suchen wird, der mit dem nötigen Geld und Fachwissen aufwarten kann. Die Rhön-Klinikum AG wies zum 30. September vergangenen Jahres eine Eigenkapitalquote von 51,4 Prozent und eine Eigenkapital von 1,56 Milliarden Euro aus. Die Nettoschulden beliefen sich auf 562 Millionen Euro. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis beträgt günstige 1,4 und die Dividende könnte auf 0,39 Euro erhöht werden, was einer Rendite von 2,7 Prozent entspräche. Christa Bähr, Analystin der DZ Bank, geht von einer zumindest kartellrechtlich problemlosen Abwicklung der HSK-Transaktion aus und hält die Vorstands-Prognose für konservativ. Sie rät deshalb weiterhin zum Kauf der Aktie mit einem Kursziel von 20 Euro. Die Börsenbrief-Experten geben das Kurspotenzial mit 18 bis 19 Euro an.

Focus Money: Der Weg für Daimler ist frei    

Daimler hat im vergangenen Jahr den Gewinn um 29 Prozent auf den Rekordbetrag von sechs Milliarden Euro gesteigert. Der Absatz legte um elf Prozent zu und auch der Umsatz erhöhte sich um elf Prozent auf 106,5 Milliarden Euro. Die Experten von Focus Money halten also fest: Der Konzern ist insgesamt profitabler geworden, da die Gewinnspannen ab einem gewissen Absatzvolumen sprunghaft ansteigen. Der Vorstand plant, in diesem Jahr mindestens die Ergebnisse aus dem Jahr 2011 zu erreichen. Das ist konservativ und lässt Luft für Überraschungen. Auch charttechnisch ist der Weg nach oben frei, nachdem der Widerstand bei 45 Euro überwunden worden ist. Anleger sollten die Aktie bis zu einem Kurs von 51 Euro kaufen und den Stopp-Loss bei 40,10 Euro setzen. 

Änderungen in den Musterdepots im Börsenspiel von Focus Money:

Manuel Hölzle, Verantwortlicher für das Musterdepot der GBC AG im Börsenspiel von Focus Money, hat 5.000 Anteile der Windsor AG zu 1,53 Euro sowie 1.000 Anteile der Deutsche Grundstücksauktionen AG zu 10,81 Euro eingebucht.

Gerhard Martin, Verantwortlicher für das Musterportfolio der DAB Bank im Börsenspiel von Focus Money, hat 500 Anteile von SMT Scharf zu 23,80 Euro eingebucht. Dafür hat er seine 5.000 Aktien von QSC mit einem Gewinn von 27 Prozent zu 2,51 Euro ausgebucht. Nun möchte er sich von seinen 830 Titeln von Dialog Semiconductor trennen und seine 2.500 Papiere der m-u-t AG Messgeräte für Medizin- und Umwelttechnik zu mindestens sechs Euro ausbuchen. Dafür plant er, 200 Anteile von Vallourec, 3.000 Aktien der BAM Groep und ebenfalls 3.000 Titel von TomTom aufzunehmen.

| Florian Söllner | 0 Kommentare

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