Eckert+Ziegler
- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau I: Magix und Eckert & Ziegler unter der Lupe

Der Nebenwerte-Investor erwartet eine Kursrallye bei der Aktie von Magix aufgrund einer Ausschüttung. Der Effecten-Spiegel erkennt enormes Potenzial für die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Nebenwerte-Investors erklären, Magix habe zwar in dem Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11 drei Prozent weniger mit Multimedia-Software sowie Online-Dienstleistungen für Video, Musik, Bildbearbeitung, Grafik und Webdesign umgesetzt. Da das Unternehmen jedoch Ende März nächsten Jahres eine Kapitalrückzahlung von 1,12 Euro je Aktie tätigen muss, lohnt sich ein Blick auf die Papiere aufgrund dieser Rendite von fast 19 Prozent. Die besten Quartale im Verlauf des Wirtschaftsjahres sind gewöhnlich das vierte und das erste. Im vierten Quartal 2010/11 erhöhte sich die Bruttomarge weiter auf 86,4 Prozent, vor allem aufgrund sinkender Betriebsaufwendungen und operativer Kosten. Vorstandsvorsitzender Jürgen Jaron zeigte sich beim Eigenkapitalforum zuversichtlich, Umsatz und Gewinn im laufenden Fiskaljahr steigern zu können. Dazu sollen neue Produkte und eine aggressive Preispolitik beitragen. Da bereits im vergangenen Jahr die Ankündigung einer Dividende von 0,88 Euro, zuzüglich der Sonderzahlung von 1,12 Euro, den Aktienkurs auf mehr als 9,50 Euro steigen ließ, dürfte es erneut zu einer Rallye kommen. Aufgrund rechtlicher Komplikationen verschob sich die Ausschüttung der 1,12 Euro auf den 28. März 2012.

Änderungen im Musterdepot des Nebenwerte-Investors:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben ihre 100 Anteile von Derby Cycle mit Gewinn sowie ihre 350 Aktien der Greiffenberger AG und ihre 1.000 Titel von GFT Technologies jeweils mit Verlust ausgebucht. Dafür haben sie 200 Papiere der Indus Holding zu 18,80 Euro eingebucht.


Der Effecten-Spiegel: Eckert & Ziegler strahlt auch wegen Asse 

Die Experten des Effecten-Spiegels erklären, Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik gehöre zu den weltgrößten Herstellern für radioaktive Komponenten. Das Unternehmen bietet Anwendungen in der Krebstherapie, der industriellen Radiometrie, der nuklearmedizinischen Diagnostik und der Entsorgung von radioaktiven Abfällen an. Das Geschäftsmodell ist absolut solide. Aufgrund der anstehenden Schließung deutscher Atomkraftwerke oder des Atommüll-Lagers Asse und der Entsorgung der Abfälle ist die Chance auf lukrative Geschäfte für den bilanzstarken Konzern gegeben. Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Eckert wies beim Eigenkapitalforum darauf hin, dass das Unternehmen alle nötigen Lizenzen, Genehmigungen sowie eine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet besitzt und sich eine Vormachtstellung erarbeitet hat. Demzufolge eignet sich die Aktie für langfristig orientierte Anleger. Das Kurspotenzial reicht bis 30 Euro.

Änderung im Musterdepot des Chart Trader:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio möchten 128 Anteile der Merck KGaA zu höchstens 72,25 Euro einbuchen und bei 68,05 Euro.

Änderung im Musterdepot des Zertifikate & Optionsscheine Trader:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben ihre 3.306 Call-Optionsscheine (WKN SG1 BQ1) auf den Heizöl-Index mit einem Verlust von sieben Prozent zu 0,82 Euro ausgebucht.

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