Sandisk Corp.
- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau I: Lanxess und Südzucker unter der Lupe

Die Euro am Sonntag stuft die Aktie von Lanxess klar als kaufenswert ein. Die Börse am Sonntag erkennt süße Chancen für den Aktienkurs von Südzucker und stellt entsprechende Derivate vor. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Georg Pröbstl, Experte der Euro am Sonntag, erklärt: Die Aktie von Lanxess ist günstig bewertet. Die Zahlen für das dritte Quartal 2011 sind stark ausgefallen und Vorstandsvorsitzender Axel Heitmann hat die Jahres-Prognose bestätigt. Die Perspektiven für den Chemiekonzern sind glänzend, schließlich wächst der Markt für umweltfreundliche Reifen um jährlich neun Prozent. Aufgrund einer EU-Verordnung, welche im nächsten Jahr in Kraft tritt, ist mit einem Boom zu rechnen. Zudem haben die Schwellenländer einen enormen Nachholbedarf bei der Versorgung mit Automobilen. Bei einem geschätzten Gewinn von 6,80 Euro je Aktie im Jahr 2012 liegt das KGV nur bei 5. Das Kursziel beträgt 60 Euro und der Stoppkurs sollte bei 27,70 Euro gesetzt werden.

Änderungen in den Musterdepots der Euro am Sonntag:

Joachim Spiering, Verantwortlicher für das offensiv ausgerichtete Musterportfolio, möchte 1.250 Anteile von Mobotix aufnehmen.

Jens Castner, zuständig für das defensiv orientierte Musterdepot, hat seinen 300 Anteilen am Acatis IfK Rentenfonds (WKN A0X 758) noch weitere 100 Stück zu 44,42 Euro hinzugefügt. Der Misch-Einstandskurs für die nun 400 Stück stieg von 40,40 auf 41,40 Euro.

Sven Parplies, Betreuer des Momentum-Musterdepot, hat seine 222 Papiere von SGL Carbon und seine 265 Anteile von Sandisk ausgebucht. Dafür hat er 338 Aktien von Fastenal zu 29,53 Euro und 295 Titel von KLA-Tencor zu 33,87 Euro aufgenommen. Nun möchte er die Papiere von KLA Tencor, von Fastenal, die 32 Anteile von Intuitive Surgical, die 797 Aktien von Seagate Technology und die 180 Titel von O'Reilly ausbuchen.


Die Börse am Sonntag: Die Korrektur bei Südzucker endet 

Die Aktie von Südzucker gehört zu den wenigen MDAX-Werten, die heute höher notieren als zu Jahresbeginn. Nachdem der Vorstand jüngst die Prognose für das Ende Februar endende Geschäftsjahr 2011/12 erhöht hat, dürfte auch die seit Juli andauernde Konsolidierung bald enden. Nach Ansicht der Experten der Börse am Sonntag hat sich der Konzern zudem durch eine Verbreiterung des Tätigkeitsfeldes in den vergangenen Jahren unabhängiger vom stark politisch-bürokratisch regulierten Zuckermarkt in der EU gemacht. Jetzt wächst Südzucker wieder. Aufgrund dieser breiteren Aufstellung sowie der jeweils glänzenden Marktpositionen in den einzelnen Sparten sind auch die weiteren Aussichten bestens. Der Konzern dürfte selbst eine mögliche größere konjunkturelle Flaute gut meistern. Weitere Wachstumschancen ergeben sich durch den Ausbau des Geschäftes außerhalb Europas. Die im Mai vereinbarte strategische Zusammenarbeit mit ED&F Man und die Beteiligung mit fast 25 Prozent an dem britischen Handelshaus, war dabei ein weiterer Schritt. Risikobereite Anleger sollten die Aktie von Südzucker deshalb mit einem Stopp-Loss bei 17,70 Euro kaufen. Vorsichtigere Investoren greifen zu dem am 28. Dezember 2012 fälligen Discount-Zertifikat (WKN TB6 T8F) von HSBC Trinkaus auf Südzucker. Die Bank zahlt maximal 24 Euro zurück. Das entspräche einer Rendite von 17,5 Prozent beziehungsweise 16,4 Prozent auf ein Jahr gerechnet. Mutige Anleger kaufen endlos laufende Long-Zertifikate. Zum einen wird zum Produkt (WKN TB9 PMD) von HSBC Trinkaus auf Südzucker geraten und zum anderen zu dem (WKN BN9 SXH) von BNP Paribas. Das HSBC-Papier ist mit einer Basis bei 15,52 Euro, einer Knock-out-Schwelle bei 16,30 Euro und einem Hebel von derzeit 3,1 ausgestattet. Der BNP-Schein weist einen Basispreis bei 15,88 Euro, eine Totalverlust-Schwelle bei 17,08 Euro und einen Hebel von aktuell 3,2 auf. Wer trotz der guten Aussichten pessimistisch ist, der sollte das endlos laufende Short-Zertifikat (WKN DZ5 1YD) der DZ Bank auf Südzucker erwerben. Dieser Schein weist eine Basis bei 27,91 Euro, eine Knock-out-Schwelle bei 26,61 Euro und einen Hebel von derzeit 4,1 auf.

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