Henkel
- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau I: ElringKlinger und Gold unter der Lupe

Börse.de rät, den Wechsel zum Aufwärtstrend beim Aktienkurs von ElringKlinger zum Einstieg zu nutzen. Das Zertifikatejournal riskiert gegen die Spekulanten etwas Geld mit einem Derivat auf Gold. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Börse.de erklären: ElringKlinger stellt Zylinderkopf- und Spezialdichtungen für Autos und Nutzfahrzeuge her sowie Gehäusemodule, Abschirmteile für Motoren, Getriebe und Abgasanlagen sowie Hochleistungs-Kunststoffe. Damit lassen sich die Effizienz von Motoren steigern und der Ausstoß von Kohlendioxid senken. Zudem fertigt das Unternehmen Zell-Konnektoren für Elektro-Motoren, die in immer mehr Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Die Nachfrage nach den Produkten von ElringKlinger ist enorm, was sich an den Zahlen für die ersten neun Monate 2011 ablesen lässt. Die Experten erinnern zudem an die Kursgewinne der vergangenen zehn Jahre. Im Durchschnitt legte die Notierung jährlich um 25 Prozent zu. In der Regel gleicht der Aktienkurs zwischenzeitliche Rücksetzer schnell wieder aus. Derzeit hat der Kurs wieder einen Aufwärtstrend etabliert. Deshalb sollten Anleger die Aktie mit einem theoretischen Kursziel von 56 Euro bis zum Jahr 2017 kaufen.


Das Zertifikatejournal: Kurz mal Long auf Gold gehen    

Anlagen in den Euro oder den US-Dollar sind scheinbar zu riskant. Die Experten des Zertifikatejournals erklären, vor allem die Notenbanken von Schwellenländern investieren deshalb in Gold, als Schutz vor einer Inflation. Hauptsächlich aufgrund des niedrigen Zins-Umfeldes schätzen auch die Analysten, dass die Notierung des Edelmetalls steigen wird. Deshalb ist der Goldpreis nach unten gut abgesichert. Bei 1.600 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) befindet sich auch eine deutliche charttechnische Unterstützungsmarke. Allerdings verhält sich der Goldpreis derzeit nicht so, wie er es in der Vergangenheit getan hat. Der Dollar hat jüngst im Vergleich zum Euro aufgewertet und dennoch hält sich der Goldpreis vergleichsweise stabil. Zudem ziehen sich die Spekulanten derzeit aus dem Gold zurück, wie am Netto-Long-Spekulationsstand abzusehen ist. Der ist in den vergangenen vier Wochen um 25 Prozent gesunken und liegt auf dem niedrigsten Stand seit drei Jahren. Vor diesem Hintergrund erscheint der am 1. Juni fällige Call-Optionsschein (WKN BN7 UDM) der BNP Paribas auf Gold interessant. Die Bank zahlt maximal zehn Dollar zurück, wenn der Preis für eine Unze Gold am Fälligkeitstag mindestens 1.600 Dollar beträgt. Kostet eine Unze allerdings weniger als 1.500 Dollar, verfällt der Schein wertlos. Deshalb sollte der Stoppkurs bei 1.523 Dollar je Unze Gold gesetzt werden.

Änderungen im Musterdepot von Fuchs Kapitalanlagen:

Die 800 Put-Optionsscheine (WKN TB6 4SK) auf den Bund Future sind mit einem Verlust von 27 Prozent zu 5,35 Euro ausgestoppt worden. Dafür möchten die Verantwortlichen für das Musterportfolio 10 Anleihen (WKN A1A YMC) der österreichischen ÖBB Infrastruktur AG zu höchstens 103 Prozent aufnehmen.  

Änderungen im Musterdepot von Platow Derivate:

Die Verantwortlichen für das Derivate-Musterportfolio haben, wie angekündigt, alle Scheine zum Schlusskurs des 30. Dezember 2011 ausgebucht und dafür, inklusive des vorhandenen Cashbestandes, einen neuen Barbestand von 59.000 Euro. Von diesem ausgehend, haben die Verantwortlichen 1.150 Bear-Zertifikate (WKN CB4 SDT) auf die Danone Group zu 2,97 Euro aufgenommen (Stoppkurs bei 2,65 Euro) sowie 3.600 Put-Optionsscheine (WKN DE1 KQ0) auf Aixtron zu 0,38 Euro (Stoppkurs bei 0,17 Euro), 130 Long-Zertifikate (WKN AA2 T10) auf Silber zu 9,05 Euro (Stoppkurs bei 8,60 Euro) und 2.300 Long-Zertifikate (WKN UU8 2YM) auf die Vorzugsaktie von Henkel zu 0,38 Euro (Stoppkurs bei 0,35 Euro). Nun möchten sie noch 460 Bull-Zertifikate (WKN CK4 KRK) auf KUKA ab einem Kurs von 4,20 einbuchen und den Stopp-Loss bei 3,20 Euro platzieren.

Die Verantwortlichen für das Alpha-Turbo-Musterdepot haben ihre 1.400 Alpha-Short-Zertifikate (WKN DZ2 QRD) auf das Paar Rheinmetall/DAX mit einem Minus ausgebucht. Damit haben sie ihre Spekulation auf eine schwächere Wertentwicklung der Aktie von Rheinmetall im Vergleich zum Index aufgegeben. Zudem sind die 3.400 Alpha-Short-Zertifikate (WKN DZ2 QQ5) auf das Paar Lanxess/DAX sowie die 1.200 Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZ2 S68) auf das Paar E.on/DAX jeweils mit Verlust ausgestoppt worden. Dafür haben die Verantwortlichen 1.500 Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZ2 SNH) auf das Paar Axel Springer AG/DAX zu 2,44 Euro aufgenommen und bei 1,90 Euro abgesichert.

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| Martin Mrowka | 0 Kommentare

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