3U Holding
- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau I: Die 3U Holding und die Bauer AG unter der Lupe

Zukunftswerte geht von einer sehr guten Rendite für und mit der 3U Holding aus. Börse Online erklärt, die Bauer AG saniert den Staudamm von Mosul und damit auch die eigenen Finanzen. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Zukunftswerte erklären, die Bundespolitiker haben die Förderung für Solaranlagen drastisch und überraschend schnell gekürzt, doch die 3U Holding war noch schneller und hat sich damit die bisherigen Einspeisevergütungen für Solarstrom aus dem Solarpark im niedersächsischen Adelebsen gesichert. Dafür haben die Angestellten der 3U in den ersten Tagen des März rund um die Uhr gearbeitet. Peter Alex, Beauftragter für Investor Relations von 3U, sagte der Lokalpresse zudem, aufgrund der in der Zwischenzeit drastisch gesunkenen Modulpreise fielen die Kosten für das Projekt niedriger aus als die ursprünglich genannten 25 Millionen Euro. Die Experten schätzen deshalb, dass das Projekt Adelebsen eine sehr gute Rendite abwerfen wird. Die Aktie von 3U ist weiter klar kaufenswert.

Börse Online: Der Irak wird der Bauer AG helfen 

Die Bauer AG hat mit den Ergebnissen aus dem Geschäft mit Spezialmaschinen sowie dem Spezial- und Tiefbau für die ersten neun Monate des vergangenen Jahres die Anleger enttäuscht. Die hoffen nun auf einen Großauftrag aus dem Irak. Das Unternehmen könnte demnach für 1,9 Milliarden Euro, verteilt auf etwa sechs Jahre, den Staudamm in Mosul sanieren. Falls dieser Auftrag nun anlaufen sollte, würde sich das positiv auf den Barbestand des Konzerns auswirken und damit das Schuldenproblem verringern. Die Experten von Börse Online zitieren die Analysten der französischen Cheuvreux, welche die Nettoschulden des Konzerns in diesem Jahr auf mehr als das Dreifache des EBITDAs (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) schätzen. Dennoch raten die Analysten mit einem Sechs-Monats-Kursziel von nun 30 anstatt der bisherigen 24 Euro zum Kauf. Die Experten sind vorsichtiger und geben das Kursziel für risikobereite Anleger mit 29 Euro an, denn der Aktienkurs hat sich erholt und notiert nun oberhalb der 200-Tage-Linie. Der Stoppkurs sollte bei 20,50 Euro gesetzt werden.

Änderungen in den Musterdepots von Börse Online:

Egmond Haidt, Verantwortlicher für das Basis-Musterportfolio, möchte seine 150 Anteile von McDonald's mit Gewinn ausbuchen und durch 200 Aktien von Yum Brands ersetzen.

In dem von Stefan Otto betreuten Nebenwerte-Musterdepot sind die 2.500 Titel von Singulus Technologies mit einem Verlust von elf Prozent zu 2,60 Euro ausgestoppt worden und die 60 Papiere von KWS Saat mit einem Gewinn von sechs Prozent zu 157,50 Euro.

Daniel Saurenz, zuständig für das Zertifikate-Musterportfolio, hat 2.000 Call-Optionsscheine (WKN DZ8 N17) auf das Währungspaar Dollar/Japanischer Yen zu 2,65 Euro aufgenommen und mittlerweile bei 2,40 Euro abgesichert. Zudem hat er 800 Inline-Optionsscheine (WKN DE9 JTL) auf das Währungspaar Euro/Dollar zu 5,75 Euro eingebucht und den Stoppkurs bei inzwischen 5,60 Euro gesetzt sowie 1.200 Inline-Optionsscheine (WKN SG2 XB3) auf Rohöl der Sorte Brent zu sechs Euro eingebucht und den Stopp-Loss nun auf 5,20 Euro angehoben. Nun möchte er noch seine 19.000 Call-Optionsscheine (WKN BP2 0DK) auf Siemens mindestens zum Einstandskurs von 0,24 Euro ausbuchen.

Änderungen im Musterdepot von Platow Emerging Markets:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 40.000 Anteile von Gajah Tunggal zu 0,22 Euro aufgenommen und bei 0,17 Euro abgesichert. Nun möchten sie noch 620 Aktien von Brasil Foods einbuchen und diesen Bestand um weitere 330 Titel zu höchstens 15 Euro aufstocken.

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