Singulus
- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau I: Deutsche Post und BASF unter der Lupe

Fuchs Kapitalanlagen setzt vor dem Hintergrund der Übernahme von TNT durch UPS auf die Deutsche Post. Platow Derivate hält BASF für so günstig bewertet, dass eine Spekulation mit einem Zertifikat gewinnträchtig erscheint. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Fuchs Kapitalanlagen erklären, in der Logistikbranche werde auf weitere Übernahmen spekuliert, wie die von TNT durch UPS. Die Börsenbewertung der Deutschen Post ist im Vergleich zu den beiden großen Konkurrenten Fedex und UPS jedoch deutlich günstiger. Das KGV der Post beträgt für das nächste Jahr 10, während Fedex-Papiere mit einer Gewinnvielfachen von 12 und die von UPS mit 14 bezahlt werden. Die Deutsche Post erlöst nur mehr ein gutes Viertel des Umsatzes mit Post, also dem Versand von Briefen und Paketen. Den Rest steuert die Expresssparte DHL bei, die sich selbst als Marktführer der internationalen Logistikindustrie bezeichnet. Nach einigen Übernahmen ist DHL nun mit 275.000 Mitarbeiten in 220 Ländern und Territorien tätig. Die Dienstleistungen umfassen die Express, See- und Luftfracht, den europäischen Straßentransport und die Kontraktlogistik. Der Vorstand der Deutschen Post erwartet auch für die nächsten Jahre überproportionales Wachstum von DHL. Deshalb sollten Anleger die Aktie mit einem Kursziel von 17,60 Euro und einem Stopp-Loss bei 11,97 Euro kaufen.

Änderungen im Musterdepot von Fuchs Kapitalanlagen:

Im Musterportfolio sind die 200 Anteile von SMT Scharf mit einem Verlust von 15 Prozent zu 21,28 Euro ausgestoppt worden. Dafür möchten die Verantwortlichen weiterhin zehn Anleihen (WKN A1M ASJ) von Singulus Technologies zu höchstens 94 Prozent einbuchen.


Platow Derivate: Bei BASF geht es weiter aufwärts  

Der Aufwärtstrend des Aktienkurses von BASF ist intakt und nur von der derzeitigen allgemeinen Marktschwäche unterbrochen. So sehen das die Experten von Platow Derivate. Fundamental hat BASF vor allem aufgrund der guten Entwicklung des Öl- und Gasgeschäfts mit den Zahlen für das erste Quartal 2012 überrascht. Die Prognose des Vorstands für das erste Halbjahr 2012 ist zwar verhalten, jedoch gibt das Management für das Gesamtjahr noch immer Rekorde für den Umsatz und das EBIT als Ziel aus. Auch wegen des Dividenden-Abschlags sank der Kurs jedoch auf weniger als 57 Euro, was günstig ist. Deshalb sollten risikobereite Anleger den endlos laufenden Call-Optionsscheine (WKN DE2 47J) der Deutschen Bank auf BASF kaufen und das Engagement auf einem Niveau absichern, das einem Aktienkurs von rund 50 Euro entspricht. Der Schein ist mit einem Basispreis bei 38,44 Euro, einer Knock-out-Schwelle bei 40,35 Euro und einem Hebel von derzeit 2,9 ausgestattet.

Änderungen in den Musterdepots von Platow Derivate:

Im Derivate-Musterportfolio sind die 375 Bull-Zertifikate (WKN CM5 X6M) auf KUKA mit Gewinn ausgestoppt worden. Dafür haben die Verantwortlichen Folgendes eingebucht: 300 Long-Zertifikate (WKN RBS 6HH) auf STADA Arzneimittel zu 6,08 Euro (Stoppkurs bei 4,40 Euro), 3.750 Long-Zertifikate (WKN BP3 B6M) auf die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) zu 0,38 Euro (Stoppkurs bei 0,27 Euro), 1.150 Long-Zertifikate (WKN DZ7 0TX) auf RWE zu 1,03 Euro (Stoppkurs bei 0,45 Euro) und 600 Call-Optionsscheine (WKN DE2 47J) auf BASF zu 1,97 Euro (Stoppkurs bei 1,15 Euro). Nun möchten sie noch 1.900 Long-Zertifikate (WKN CT3 41A) auf die Axel Springer AG zu höchstens 0,53 Euro aufnehmen und bei 0,34 Euro absichern.

Im Alpha-Turbo-Musterdepot sind die 3.000 Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZ2 TWU) auf das Paar GEA Group/DAX mit Verlust ausgestoppt worden. Damit ist die Spekulation auf eine bessere Wertentwicklung der Aktie im Vergleich zum Index gescheitert. Zudem sind die 1.300 Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZ2 SV0) auf das Paar HeidelbergCement/DAX mit Gewinn ausgestoppt worden. Die Verantwortlichen haben dafür 880 Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZ2 TCB) auf das Paar Merck KGaA/DAX zu 3,27 Euro eingebucht und den Stopp-Loss bei 1,75 Euro gesetzt.

Änderungen in Musterdepots des Anlegerbriefes performaxx:

Die Verantwortlichen für das langfristig ausgerichtete Musterportfolio haben 5.000 Anteile von ItN Nanovation zu 2,40 Euro eingebucht und bei 1,90 Euro abgesichert.

Die Verantwortlichen für das Trendfolge-Musterdepot haben ihre 666 Call-Optionsscheine (WKN DZ3 S18) auf das Währungspaar Euro/Dollar mit einem Verlust von 13 Prozent zu 10,38 Euro ausgebucht.

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