Suess Microtec
von Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau: Süss Microtec, Halloren Schokoladenfabrik, Merck KGaA, Burberry, Celesio und andere unter der Lupe

TradeCentre glaubt, dass Süss Microtec die Erwartungen für 2009 erfüllt hat. Fuchs Kapitalanlagen findet Geschmack an Süßem der Halloren Schokoladenfabrik. Platow Derivate hat einen Weg gefunden, mit Aktien von Merck KGaA auch dann zu verdienen, wenn der Kurs fällt. Der Frankfurter Börsenbrief vertraut darauf, dass sich die Luxusgüter von Burberry weiter gut verkaufen. Trade24 setzt auf Celesio. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.

Börsenwelt Presseschau: Die Experten von TradeCentre haben sich mit Michael Knopp, Finanzvorstand von Süss Microtec, unterhalten. Nach diesem Gespräch gehen sie davon aus, dass der Maschinenbaukonzern für die Halbleiterindustrie die eigenen Ziele für das Jahr 2009 erfüllt hat. Der Umsatz dürfte rund 115 Millionen Euro erreichen und somit sollte das EBIT zumindest ausgeglichen sein. Nachdem der Wert der Auftragseingänge seit einigen Quartalen wieder beständig steigt, ist Knopp für das Jahr 2010 vorsichtig optimistisch: "Wir erwarten keinen Rückfall auf das Niveau des Startquartals 2009." Die Experten schätzen den Erlös im Jahr 2010 auf mindestens 130 Millionen Euro, wobei die EBIT-Marge fünf bis sieben Prozent erreichen sollte. Knopp wieder erwartet bei einer anhaltend positiven Wirtschaftsentwicklung Umsätze von bis zu 150 Millionen Euro für das Jahr 2011. Die EBIT-Gewinnspanne könnte dann auf acht bis zehn Prozent zulegen. Zudem ist die Bilanz mit einem Nettoguthaben von 15 Millionen Euro und einem Buchwert von knapp 90 Millionen Euro sauber. Bei Kursen von vier Euro beträgt der Börsenwert dagegen nur 69 Millionen Euro. Die Aktie ist also kaufenswert.  

Fuchs Kapitalanlagen: Auch nach Weihnachten sind Halloren-Süßigkeiten gefragt         

Die Halloren Schokoladenfabrik gibt es bereits seit mehr als 200 Jahren, allerdings ist der Konzern erst im Jahr 2007 an die Börse gegangen. Seither expandiert das in Halle an der Saale ansässige Unternehmen aggressiv. Die Experten von Fuchs Kapitalanlagen werten dieses Vorgehen als Erfolg versprechend: Zum einen etabliert Halloren die eigenen bekannten Marken auch in Westdeutschland sowie international. Zum anderen produziert der Konzern Süßwaren für die Eigenmarken großer Handelsketten oder Luxusmarken wie etwa Mövenpick. Die Wachstumsstrategie schließt zudem Akquisitionen ein. Halloren erwarb verschiedene kleinere Confiserien, unter anderem den Hersteller der berühmten Mozartkugeln. Im Herbst 2008 übernahm Halloren die Vermögenswerte der insolventen Delitzscher Schokoladen GmbH. Vor allem dieser Zukauf dürfte Halloren im Jahr 2009 deutliches Wachstum eingebracht haben. Die Experten schätzen den Umsatz auf 55 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 40 Prozent entspräche. Da für diesen Expansionskurs viele Investitionen nötig sind und der Kakaopreis stark gestiegen ist, dürfte das Ergebnis nicht im selben Umfang zugelegt haben wie der Erlös. Früheren Angaben zufolge strebt der Vorstand einen Gewinn auf dem Niveau von 2008 an, was zu einem KGV von 15 führen würde. Nachdem die Investitionen verarbeitet worden sind, dürften die Gewinne allerdings deutlich steigen. Eine Ende 2009 begebene Anleihe im Volumen von zehn Millionen Euro soll zudem auch für weitere Zukäufe verwendet werden. Die Experten raten risikobereiten Anlegern die Aktie mit einem Kursziel von 8,70 Euro und mit einem Stoppkurs bei 5,70 zum Kauf.

Platow Derivate: Auch wenn die Kurse sinken, mit Alpha wird verdient      

Die Experten von Platow Derivate erwarten für die kommenden Monaten ein schwieriges Marktumfeld. Deshalb setzen sie auf alternative Anlageinstrumente, wie die Alpha-Strategie, bei der darauf gewettet wird, dass sich der Basiswert besser entwickelt als der DAX. Ob die zugrundeliegende Aktie, in diesem Fall die der Merck KGaA, dabei stärker steigt als der Index oder aber weniger deutlich fällt, spielt keine Rolle. Entscheidend für die Kursentwicklung des am 22. November 2010 auslaufenden Alpha-Long-Turbo-Zertifikates (WKN DZ0 B1P) der DZ Bank auf die Outperformance von Merck im Vergleich zum DAX ist lediglich die relative Performance. Die am Dienstag, 19. Januar, festgelegten Ausgangswerte sind: Aktienkurs von Merck: 66,26 Euro; Indexstand des DAX: 5976,48 Punkte. Neben der Münchener Rück ist die Aktie der Merck KGaA auf Jahressicht einer der schwächsten Werte im DAX. Doch hier bahnt sich im Jahr 2010 eine Trendwende an. In den vergangenen Tagen entwickelte sich der Pharma- und Chemiekonzern bereits spürbar besser als der deutsche Leitindex. Merck profitierte als Hersteller von Flüssigkristallen dabei von den überraschend guten Zahlen des LCD-Produzenten LG Display, der im Schlussquartal 2009 dank deutlich erholter Preise und einer steigenden Nachfrage wieder einen Gewinn erwirtschaftet hat. Auch die Hoffnung auf positive Nachrichten von Merck selbst stützten den Kurs.

Änderungen im Musterdepot von Platow Derivate

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio wollen 2.200 Alpha-Turbo-Long-Zertifikate (WKN DZ0 B1P) auf die Outperformance der Aktie von Merck KGaA im Vergleich zum DAX aufnehmen. Für diese Scheine sollen höchstens je 1,17 Euro gezahlt werden. Zudem sollen 2.700 Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZ0 BWR) auf die Münchner Rück zu höchstens 1,20 Euro eingebucht werden.

Der Frankfuter Börsenbrief: Luxus von Burberry verkauft sich gut        

Der britische Luxusgüter-Hersteller Burberry zeigt sich nach Ansicht der Experten des Frankfurter Börsenbriefes von der Rezession unbeeindruckt. Der Vorstand des 154 Jahre alten Herstellers von hochpreisigen Mänteln und Taschen erwartet für das Ende März ablaufende Geschäftsjahr 2009/10 und für das Fiskaljahr 2010/11 Gewinnsteigerungen, da der Konzern schon frühzeitig die Kosten gesenkt hat. Zudem verkaufen sich die Produkte von Burberry auch gut. Im dritten Fiskalquartal legte der Umsatz im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf 380 Millionen Britische Pfund zu. Analysten hatten dieses Wachstum nur auf drei Prozent geschätzt. Vorstandsvorsitzende Angela Ahrendts geht davon aus, dass der Gewinn für das Geschäftsjahr 2009/10 das "oberen Ende der Markterwartung" erreicht. Die Experten raten deshalb zum Kauf.

Trade24.de:  Der Aktienkurs von Celesio dürfte weiter steigen

Die Experten von Trade24.de empfehlen die Aktie von Celesio zum Kauf. Der anfängliche Stoppkurs sollte bei 21,70 Euro gesetzt werden.

Änderung in einem Musterdepot des CdC Aktiensnapshot:

Die Verantwortlichen für das Trading-Musterportfolio wollen ihre 20.000 Anteilscheine von iQ Power zu mindestens 0,101 Euro, also mit einem Gewinn von mindestens 68 Prozent ausbuchen.

Änderungen in einem Musterdepot des Anlegerbriefes performaxx:

Die Verantwortlichen für das kurzfristig ausgerichtete Musterportfolio haben ihre 360 Anteilscheine von H&R Wasag mit einem Verlust von elf Prozent zu 14,01 Euro ausgebucht. Dafür haben sie 450 Aktien von Südzucker zu 16,64 Euro aufgenommen.

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Börsenwelt Presseschau: Süss Microtec, BASF, Fuchs Petrolub und Rohstoff-Währungen unter der Lupe

Der Zertifikate & Optionsscheine Trader ist optimistische für den Aktienkurs von Süss Microtec und hat ein passendes Derivat parat. Der Strategie-Report setzt mit einem Zertifikat zumindest auf eine Stabilisierung der Notierung von BASF. TradeCentre erklärt: Fuchs Petrolub hat alles, was Investoren mögen. Zertifikate Kompakt setzt mit einer Anleihe auf Währungen rohstoffreicher Länder. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots. mehr
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Börsenwelt Presseschau: Sky Deutschland, Commerzbank und Deutsche Bank, Sartorius sowie der DAX unter der Lupe

Die Platow Börse sieht sich Sky Deutschland genauer an. 4investors beschäftigt sich mit der Commerzbank und der Deutschen Bank. Der Zertifikate & Optionsscheine Trader sieht Long-Chancen für den DAX und hat ein passendes Derivat parat. Focus Money hält die Vorzugsaktien der Sartorius AG für hervorragend. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots. mehr
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