Suess Microtec
- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau: Süss Microtec, BASF, Fuchs Petrolub und Rohstoff-Währungen unter der Lupe

Der Zertifikate & Optionsscheine Trader ist optimistische für den Aktienkurs von Süss Microtec und hat ein passendes Derivat parat. Der Strategie-Report setzt mit einem Zertifikat zumindest auf eine Stabilisierung der Notierung von BASF. TradeCentre erklärt: Fuchs Petrolub hat alles, was Investoren mögen. Zertifikate Kompakt setzt mit einer Anleihe auf Währungen rohstoffreicher Länder. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Zertifikate & Optionsscheine Traders verweisen darauf, dass sich der Aktienkurs von Süss Microtec erholt. Bei 8,50 bis 8,60 Euro befindet sich allerdings ein hartnäckiger Widerstand. Dennoch raten die Experten zu einem bei 7,20 Euro abgesicherten Einstieg. Risikobereite Anleger verwenden dafür das endlos laufende Bull-Zertifikat (WKN CK3 AUU) der Commerzbank auf Süss Microtec. Der Schein ist mit einer Basis bei 5,61 Euro, einer Knock-out-Schwelle bei sechs Euro und einem Hebel von derzeit 2,9 ausgestattet.


Der Strategie-Report: BASF stabilisiert sich zumindest 

Der Aktienkurs von BASF hat sich bei 48,67 Euro stabilisiert. Die Experten des Strategie-Reports erkennen allerdings noch keine kurzfristige Bodenbildung. Auch wenn erst abzuwarten ist, ob die Notierungen weiter steigen, dürfte sich der Kurs mittelfristig nachhaltig oberhalb dieser Marke halten. Bei Kursen von weniger als 40,26 Euro wäre die übergeordnete Aufwärtsbewegung insgesamt in Gefahr. In einem beruhigten Marktumfeld sind dafür auch wieder Kurse von zunächst bis zu 64,66 Euro wahrscheinlich. Um von der Stabilisierung zu profitieren, raten die Experten zum Kauf des am 30. März 2012 fälligen Discount-Zertifikates (WKN UB3 E1R) der UBS auf BASF. Die Bank zahlt maximal 45 Euro zurück, was einer Rendite von 4,5 Prozent beziehungsweise 7,6 Prozent auf ein Jahr gerechnet entspricht.


TradeCentre: Fuchs Petrolub: Alles, was eine Aktie braucht 

Die Zahlen von Fuchs Petrolub für das erste Halbjahr sind nach Angaben der Experten von TradeCentre stark ausgefallen. Alexander Selent, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, rechnet im Interview mit einer nachlassenden Wachstumsdynamik: "Die Nachfrage ist unverändert gut, insbesondere aus dem Maschinenbau und der Automobilindustrie. Allerdings erwarten wir eine Beruhigung und Normalisierung des Wachstums." Den Hersteller von Schmierstoffen belasten zudem die hohen Rohstoffpreise, welche nicht unverzüglich in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben werden können: "Wir hatten im zweiten Quartal mit Preiserhöhungen begonnen und setzen diesen Prozess im dritten Quartal fort." Vor diesem Hintergrund schätzen die Experten den Gewinn für dieses Jahr auf mindestens 180 Millionen Euro beziehungsweise 2,55 Euro je Aktie. Die Dividende für 2011 dürfte einen Euro pro Anteilschein betragen. Zudem erhöht Fuchs Petrolub die Investitionen im laufenden Jahr von 30 Millionen auf mehr als 45 Millionen Euro. Dieses Geld fließt in die BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China. Selent sagt: "Das sind sehr vielversprechende Märkte für uns. Beispielsweise Russland. Das ist ein riesiger Markt für unser Geschäft." Bei einem normalen Wirtschaftslauf prognostiziert Selent ein jährliches Umsatzwachstum von vier bis fünf Prozent und eine EBIT-Marge von dauerhaft mehr als 15 Prozent. Auch kleinere Zukäufe sind möglich. Selent erklärt: "An der Konsolidierung unseres fragmentierten Marktes nehmen wir aktiv teil." Zudem könnte der Konzern ein neues Aktienrückkaufprogramm auflegen. Unabhängig vom schwer zu schätzenden Geschäftsverlauf im kommenden Jahr bietet Fuchs Petrolub alles was Investoren mögen: Ein solides Geschäftsmodell, hohe Margen, moderate Investitionen, hohe Free Cashflows, gute Ausschüttungen und ein erfahrenes Management.

Änderung im Realdepot des TradeCentre:

Die Verantwortlichen für das Real-Portfolio haben 250 ihrer zuvor 500 Anteilscheine von Leoni mit einem Gewinn von 17 Prozent zu 32,30 Euro verkauft.


Zertifikate Kompakt: Wer Rohstoffe hat, sollte reich sein 

Die Länder Australien, Brasilien, Norwegen und Südafrika sind reich an Rohstoffen und nicht Mitglied der Eurozone. Die Währungen dieser Staaten können von den Exportgeschäften mit den Rohstoffen profitieren, während der Euro wegen der Schuldenkrise unter Druck steht. Die Experten von Zertifikate Kompakt raten Anlegern, die auf eine Aufwertung dieser Währungen im Vergleich zum Euro setzen wollen, dazu, bis zum Freitag, 19. August, die am 17. August 2015 fällige Garant-Anleihe (WKN HV5 CXY) der HypoVereinsbank zu zeichnen. Die Tochterfirma der Unicredit bietet einen jährlichen Zinskupon von 1,5 Prozent. Zudem ermöglicht sie die unbeschränkte Teilhabe an möglichen Wertsteigerungen des Australischen Dollars, des Brasilianischen Reals, der Norwegischen Krone und des Südafrikanischen Rands im Vergleich zum Euro. Zum Laufzeitende des Papiers betrachtet die HVB die Entwicklung der Wechselkurse im Vergleich zum jeweiligen Startniveau. Die einzelnen Währungen werden dabei mit je einem Viertel im Währungskorb gewichtet. Negative Wertentwicklungen werden mit null Prozent berücksichtigt. Sollten alle vier Währungen im Vergleich zum Euro schwächer geworden sein, greift der Kapitalschutz von 100 Prozent des Nominalbetrages. 

Änderung in einem Musterdepot des Austria Börsenbriefes:

Die Verantwortlichen für das international ausgerichtete Musterportfolio haben ihren 400 Vorzugsaktien von Einhell Germany 200 weitere zu 35,09 Euro hinzugefügt. Der Misch-Einstandskurs für die nun 600 Anteilscheine beträgt 38,03 Euro.

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