Sixt Vz.
- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau: Sixt, Commerzbank und Klöckner & Co, Zumtobel sowie Gold unter der Lupe

Der Anlegerbrief performaxx geht davon aus, dass die Vorzugsaktien von Sixt Gas geben. 4investors beschäftigt sich mit der Commerzbank und Klöckner & Co. Der Austria Börsenbrief erklärt, dem neuen Vorstandsvorsitzenden von Zumtobel ist ein "Anlage-Licht" aufgegangen. Der Zertifikate & Optionsscheine Trader erwartet keine weitere Gold-Rallye aber eine gute Rendite als "sicherer Hafen" und stellt ein passendes Derivat vor. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Anlegerbriefes performaxx raten dazu, darauf zu spekulieren, dass die Geschäfte von Sixt mittelfristig deutlich besser laufen als es derzeit im Kurs der Vorzugsaktien eingepreist ist. Die Experten bezeichnen ihre Wachstumsannahmen als konservativ. Doch selbst daraus würden sie "faire Kurse" von mehr als 20 Euro berechnen. Zudem ist die Dividendenrendite von etwa fünf Prozent ein Grund, um einzusteigen. Die Experten loben die Krisenfestigkeit von Sixt. Durch entschlossenes Kostenmanagement, vorsichtige Flottenpolitik und Konzentration auf margenstarke Umsätze wurde selbst das Jahr 2009 mit einem Gewinn von zehn Millionen Euro abgeschlossen. Im Vergleich zu den Wettbewerbern Hertz und Avis zeigt sich damit die Stärke inhabergeführter Konzerne, die schneller und flexibler auf geänderte Rahmenbedingengen reagieren können als die von Finanzinvestoren beherrschte Konkurrenz. Wichtigster Wachstumsmotor bleibt die internationale Expansion. Mittlerweile ist Sixt in 105 Ländern präsent und verfügt über 1.870 Vermietstationen. Über diesen klassischen Expansionspfad hinaus ist das Sixt-Management bestrebt, neue Geschäftsfelder zu erschließen. So wurde vor zwei Monaten das Car-Sharing-Konzept "Drive Now" gestartet, das als Gemeinschaftsunternehmen mit BWM betrieben wird. Mit dem TÜV Süd gründete Sixt das Joint Venture "Car Registration and Services", das Dienstleistungen rund um die Zulassung von Fahrzeugen anbietet.

Änderung in einem Musterdepot des Anlegerbriefes performaxx:

Im langfristig ausgerichteten Musterportfolio sind die 600 Anteilscheine der Schweizer Electronic AG mit einem Verlust von neun Prozent zu 15,50 Euro ausgestoppt worden.


4investors: Die Aktienkurse von Commerzbank und Klöckner & Co können steigen     

Der Kurs der Aktie der Commerzbank bewegt sich zwischen der Hürde von 1,85 bis 1,90 Euro und der Unterstützung zwischen 1,66 und 1,63 Euro. Sollte die Notierung wieder unter Druck geraten und auf weniger als 1,63 Euro sinken, droht ein Kursrutsch bis zum Tief bei 1,46 Euro. Einige Euro-Cent oberhalb dieser Marke verläuft derzeit das untere Ende des Bollinger-Bandes, das die Abwärtsbewegung bremsen könnte. Steigt der Kurs jedoch auf mehr als 1,90 Euro entspannt sich nach Angaben der Experten von 4investors die Lage und die Notierung könnte auf 2,09 bis 2,12 Euro zulegen.

Die Experten von 4investors verweisen auf den mehrfach getesteten Boden bei 9,21 bis 9,53 Euro im Chartbild der Aktie von Klöckner & Co. Die nächste Hürde befindet sich bei 11,13 bis 11,83 Euro. Wenn diese Widerstandszone überwunden wird, wird ein prozyklisches Handelssignal erzeugt. Das erste Kursziel wäre dann 13 Euro. Unterstützungen befinden sich beim unteren Ende des Bollinger-Bandes, bei 9,21 Euro und danach bei 7,31 Euro.


Der Austria Börsenbrief: Folge dem Insider      

Die Experten des Austria Börsenbriefes haben jüngst die Aktie von Zumtobel zum Kauf empfohlen. Nun bestätigen sie diesen Rat, da der vor einem Jahr von AT&S gekommene Vorstandsvorsitzende Harald Sommerer am 6. September Anteilscheine von Zumtobel für immerhin mehr als 40.000 Euro erworben hat. Das stellt einen Beleg für die Zuversicht des Managers für das Unternehmen dar.

Änderung in einem Musterdepot des Austria Börsenbriefes:

Die Verantwortlichen für das international angelegte Musterportfolio haben ihren 2.500 Anteilscheinen von KHD Humboldt 1.500 weitere Aktien zu 4,90 Euro hinzugefügt. Der Misch-Einstandskurs für die nun 4.000 Papiere sank auf 6,36 Euro.


Der Zertifikate & Optionsscheine Trader: Keine Rallye aber ein "sicherer Hafen"     

Zwar bewegt sich der Goldpreis nach Angaben der Experten des Zertifikate & Optionsscheine Trader in einem mustergültigen Aufwärtstrend, doch verteuerte sich das Edelmetall in den zurückliegenden drei Monaten enorm. Deshalb ist kurzfristig kein signifikanter Anstieg zu erwarten. Allerdings wird Gold als "sicherer Hafen" angesehen, in den künftig noch viele Investoren flüchten würden, womit mittelfristig ein Anstieg auf mehr als 2.000 Dollar je Feinunze Gold wahrscheinlich ist. Risikobereite Anleger sollten deshalb das endlos laufende Long-Zertifikat (WKN CG0 J7S) der Citigroup auf Gold kaufen. Der Schein ist mit einer Basis bei 1.266,68 Dollar je Unze, einer Knock-out-Schwelle bei 1.289 Dollar und einem Hebel von derzeit 3,4 ausgestattet.

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