Suess Microtec
- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau: Novartis, K+S, Aurubis und die Société Générale unter der Lupe

Der Zertifikate + Optionsscheine Trader ist in der aktuellen Marktlage auf alle Eventualitäten für die Anteilscheine von Novartis mit passenden Derivaten gerüstet. Börse.de sieht Vervielfachungs-Chancen für den Aktienkurs von K+S. Börse Online hält Aurubis für nun wieder attraktiv bewertet. Der Aktionärsbrief lobt das Privatkundengeschäft der Société Générale und hat ein passendes Derivat parat, um mögliche Aktienkursgewinne zu hebeln. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Zertifikate & Optionsscheine Trader erklären, der Aktienkurs von Novartis hat Mitte Dezember 2010 ein Hoch bei 45,52 Euro erreicht, von dem aus die Notierung bis auf den massiven Unterstützungsbereich bei 41 bis 40,56 Euro korrigierte. Seitdem erholt sich die Notierung, doch erst ein Anstieg auf mehr als das Dezember-Hoch von 45,52 Euro hellt das angeschlagene charttechnische Bild auf. Dann sollte der endlos laufende Call-Optionsschein (WKN DB3 DM0) der Deutschen Bank auf Novartis gekauft werden. Der Schein ist mit einer Basis bei 35,48 Schweizer Franken, einer Knock-out-Schwelle bei 37,20 Franken und einem Hebel von derzeit 2,8 ausgestattet. Sinkt der Aktienkurs jedoch auf weniger als 40,56 Euro, ist eine Korrektur zu erwarten welche bis auf Notierungen von bis zu 37,09 Euro führen kann. In diesem Fall empfehlen die Experten den Einstieg in das open end Short-Zertifikat (WKN AA0 Y32) der Royal Bank of Scotland auf Novartis. Dieser Schein weist eine Basis bei 65,05 Franken, eine Totalverlust-Schwelle bei 60,10 Franken und einen Hebel von aktuell 4,5 auf.

Änderung im Musterdepot des Zertifikate & Optionsscheine Trader:

Die 868 Call-Optionsscheine (WKN DB8 YDS) auf Wacker Chemie sind mit einem Verlust von fünf Prozent zu 2,62 Euro ausgestoppt worden. 


Börse.de: K+S hat Verdreifachungs-Potenzial

K+S gehört zu den weltgrößten Salzproduzenten und mit der Übernahme von Potash One legt der Konzern nun auch im Düngemittel-Segment nach. Damit dürfte K+S weiter wachsen. In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres legte der Umsatz im Jahresvergleich um 45 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro zu und der Gewinn um mehr als 300 Prozent auf 325 Millionen Euro. In den vergangenen zehn Jahren erhöhte sich der Aktienkurs von K+S mit einer Konstanz von 90 Prozent um durchschnittlich 28 Prozent pro anno. Dazu kommt noch die Dividendenrendite von aktuell 2,5 Prozent. Die Experten von Börse.de raten dazu, die Kursschwäche aus dem Januar zum Einstieg zu nutzen und sehen das Kursziel bis zum Jahr 2016 bei 167 Euro.

Börse Online: Aurubis ist wieder attraktiv    

Mit dem Ergebnis für das erste Quartal in dem Ende September ablaufenden Geschäftsjahr 2010/11 hat Aurubis die Anleger nach Angaben der Experten von Börse Online enttäuscht. Bernd Drouven, Vorstandsvorsitzender von Europas größter Kupferhütte, erklärte, dass der operative Verlust auf einmalige Effekte, wie der Bewertung von Metallvorräten und einem Schaden im Werk Hamburg, zurückzuführen ist. Nach dem Kursrutsch und einem fast einstelligen KGV für 2011 halten die Experten die Aktie von Aurubis wieder für attraktiv bewertet. Zudem sollte das Unternehmen von den anhaltend hohen Kupferpreisen profitieren. Das Kursziel beträgt 44 Euro und der Stoppkurs sollte bei 32,80 Euro platziert werden.

Änderung in den Musterdepots von Börse Online:

Die Verantwortlichen für das dynamisch ausgerichtete Musterportfolio haben 5.000 Anteilscheine von Marine Harvest zu 0,88 Euro aufgenommen und bei 0,71 Euro abgesichert. Nun wollen die Verantwortlichen ihre 1.200 capped Call-Optionsscheine (WKN BN6 QTF) auf den DAX mit Gewinn ausbuchen und durch 1.300 gleiche Papiere mit der Wertpapierkennnummer TB8 R77 ersetzen. Die Verantwortlichen für das konservativ ausgerichtete Musterdepot haben 40 ihrer 125 Vorzugsaktien von Volkswagen mit einem Gewinn von 78 Prozent zu 122,55 ausgebucht. Im Trend-Musterportfolio sind die 1.000 Inline-Optionsscheine (WKN SG1 UGG) auf Brent-Öl mit einem Verlust von 60 Prozent zu 1,49 Euro ausgestoppt worden. Nun wollen die Verantwortlichen für das Trend-Depot 450 Anteilscheine von Pfizer zu höchstens 14,15 Euro aufnehmen und ihre 700 Inline-Optionsscheine (WKN SG1 U42) auf die Deutsche Telekom zu mindestens 9,10 Euro ausbuchen.

Der Aktionärsbrief: Die Société Générale sollte ihren Privatkunden danken

Die Société Générale ist eines der größten Finanzdienstleistungs-Unternehmen in der Eurozone und betreut weltweit mehr als 32 Millionen Privatkunden. Nach Ansicht der Experten des Aktionärsbriefes zeichnet die französische Bank vor allem dieses starke Privatkundengeschäft aus. Aufgrund niedrigerer Rückstellungen für Kreditausfälle ist der Gewinn im vierten Quartal 2010 zudem stärker gestiegen als vom Markt erwartet. Auch der Ausblick passt. Die Dividende soll von 0,25 auf 1,75 Euro je Aktie angehoben werden, was einer Rendite von mehr als drei Prozent entspricht. Im nächsten Jahr möchte der "Bulle der Woche" sechs Milliarden Euro verdienen, was einem KGV für 2012 von 6 entspräche. Die Aktie notiert sogar noch niedriger als der Buchwert. Bei einem Börsenwert von mehr als 38 Milliarden Euro belief sich das Eigenkapital zum Jahresende 2010 auf etwa 51 Milliarden Euro. Aus diesen günstigen Bewertungskennzahlen leiten die Experten ein Kursziel von zunächst 69 Euro ab, im Jahr 2012 sind Notierungen von 80 Euro möglich. Da auch die Charttechnik mit einer langen Bodenbildungsphase für den Einstieg zum jetzigen Zeitpunkt spricht, raten die Experten risikobereiten Anlegern zum Kauf des endlos laufenden Call-Optionsscheines (WKN DZ2 6VX) der DZ Bank auf die Société Générale. Der Stopp-Loss sollte bei 1,02 Euro gesetzt werden. Der Schein ist mit einer Basis und einer Knock-out-Schwelle bei jeweils 36,22 Euro und einem Hebel von derzeit 3,7 ausgestattet.

Änderungen in den Musterdepots des Aktionärsbriefes:

Die Verantwortlichen für das spekulativ ausgerichtete Musterportfolio haben 1.000 Anteilscheine von Süss Microtec zu 12,70 Euro aufgenommen und bei 9,90 Euro abgesichert. Im Allround-Musterdepot sind die Bestände an Anteilscheinen von Gategroup, Marvell Technology und der Deutschen Börse AG jeweils mit Verlust ausgestoppt worden. Aktien der Deutschen Börse AG sollen demnächst allerdings wieder eingebucht werden.

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