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Bertrandt
- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau: K+S und Commerzbank, Bertrandt, Gesco sowie BWT unter der Lupe

4investors beschäftigt sich mit K+S und der Commerzbank. Focus Money erkennt ein bevorstehendes Kaufsignal für die Aktie von Bertrandt. Das operative Wachstum von BWT ist nach Ansicht von ÖkoInvest Wasser auf die Mühlen der Aktienkäufer. Die Platow Börse kürt Gesco zum Sieger des Eigenkapitalforums. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten von 4investors erklären, das Übernahmeangebot von K+S für Potash One hat deutlichen Einfluss auf den Chart der K+S-Aktie gehabt. Die Notierung hat die Unterstützungszone bei 47/48 Euro bestätigt, ist aber (noch) nicht über das Widerstandsniveau bei 49,73 Euro hinaus gekommen. Allerdings ist die Unterstützung sehr stark, da der Bereich noch durch das untere Ende des Bollinger-Bandes bei zurzeit 47,52 Euro abgesichert wird. Deshalb dürfte der eher schwache Widerstand bald überwunden werden. Das Kursziel beträgt dann 53,21 Euro, wo der Kurs das jüngste Hoch erreicht hatte.

Der Aktienkurs der Commerzbank hat gestern unterhalb der wichtigen Unterstützung bei 5,96 Euro notiert. Die Experten von 4investors gehen von weiterem Abwärtspotenzial aus, falls dieses Verkaufssignal heute bestätigt wird. Die nächsten Unterstützungen liegen in der Zone  zwischen 5,64 Euro und 5,33 Euro. Erst Kurse von mehr als 6,11 Euro würden die Lage deutlich entspannen.

Focus Money: Bertrandt profitiert immer weiter vom Aufschwung

Der Aktienkurs von Betrandt ist in den vergangenen zwölf Monaten um 120 Prozent gestiegen und der "faire Wert" liegt mit 57,01 Euro immer noch mehr als 20 Prozent höher als derzeit, wie die Experten von Focus Money angeben. Der Stoppkurs sollte bei 44 Euro gesetzt werden. Das Ingenieursdienstleistungs-Unternehmen profitiert vom Aufschwung. Da die Autoindustrie wieder mehr Fahrzeuge produziert und viele neue Modelle entwickelt, wobei Bertrandt hilft, deutet sich auch künftiges Wachstum an. Analysten schätzen den Umsatz für die Jahre 2010, 2011 und 2012 auf 425 Millionen, 473 Millionen und 509 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie dürfte von 3,15 Euro über 3,62 Euro auf 4,06 Euro zulegen, was KGVs von 14 beziehungsweise 12 respektive 11 entspräche. Zudem spricht auch die Charttechnik für einen Kauf. Der Indikator Moving Average Convergence-Divergence (MACD) steht nach Ansicht der Experten kurz davor, ein weiteres Einstiegssignal anzuzeigen.

Änderungen in den Musterdepots im Börsenspiel von Focus Money:

Eberhard Rohe, Verantwortlicher für das Musterportfolio der DAB Bank im Börsenspiel von Focus Money, hat seine 580 Anteilscheine von Spirax-Sarco mit einem Gewinn von 19 Prozent zu 20,25 Euro ausgebucht und dafür 1.875 Aktien der m-u-t AG zu 6,50 Euro aufgenommen. Nun will er seine 1.070 erst kürzlich aufgenommenen Aktien von Cancom IT Systeme mit einem deutlichen Plus ausbuchen und dafür Papiere von TUI einbuchen. Manuel Hölzle, zuständig für das Musterdepot der GBC AG, möchte seinen Bestand von 1.300 Anteilscheinen von Greiffenberger um weitere 400 Aktien zu höchstens 8,50 Euro aufstocken.


Die Platow Börse: Gesco überzeugt

Nachdem Vorstandsvorsitzender Hans-Gert Mayrose den Investoren am Montag Gesco präsentiert hat, ist der Aktienkurs kräftig gestiegen. Mayrose kann sich nach Ansicht der Experten der Platow Börse deshalb als Gewinner des Eigenkapitalforums fühlen. Kurzfristig scheint die Aktie allerdings etwas heißgelaufen zu sein. Auf Basis der erhöhten Prognose für das Ende März ablaufende Geschäftsjahr 2010/11 beträgt das KGV aber nur 12, was angesichts des Wachstumstempos günstig ist. Mayrose erklärte diesbezüglich, dass einige Portfolio-Unternehmen der Beteiligungsgesellschaft schon wieder Rekordzahlen erreichen können. Anleger sollten deshalb auf Kursrücksetzer bis auf 48 Euro spekulieren und ihr Engagement dann bei 38,50 Euro absichern.


ÖkoInvest: BWT legt operativ weiter zu

Für Andreas Weißenbacher, Vorstandsvorsitzender der österreichischen BWT, scheint es nicht leicht, die außerordentlich positiven Finanzergebnisse aus einem Beteiligungsverkauf im Vorjahr durch operatives Wachstum auszugleichen, um den Gewinn von 2009 zu erreichen. In den ersten neun Monaten 2010 verringerte sich der Gewinn im Jahresvergleich um fast zehn Prozent auf 20 Millionen Euro beziehungsweise 1,16 Euro je Aktie. Allerdings haben hierbei auch Firmenwert-Abschreibungen belastet. Das operative Ergebnis (EBIT) legte jedoch um 7,6 Prozent auf 26,5 Millionen Euro zu und der Umsatz um mehr as 16 Prozent auf gut 345 Millionen Euro. Mit diesen beiden Zahlen übertraf das führende europäische Wassertechnologieunternehmen die Schätzungen der Analysten. Die Experten von ÖkoInvest empfehlen die Anteilscheine auch deswegen weiterhin zum Kauf.

Änderungen in den Musterdepots des Austria Börsenbriefes:

Die Verantwortlichen für das Österreich-Musterportfolio haben 40 ihrer zuvor 140 Anteilscheine von Lenzing mit einem Gewinn von 87 Prozent zu 393 Euro ausgebucht. Die Verantwortlichen für das international ausgerichtete Musterdepot wollen 2.500 Aktien von Magix zu höchstens 5,50 Euro einbuchen.

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