Carl Zeiss Meditec
- Werner Sperber - Redakteur

Börsenwelt Presseschau: Hochtief, Ad Pepper, Microsoft, TEVA Pharmaceuticals, Carl Zeiss Meditec und andere unter der Lupe

Der Chart Trader baut auf das Potenzial von Hochtief und hat dazu auch ein passendes Derivat gefunden. Der Trend Invest Report freut sich, dass Pfeffer in die Aktie des Musterdepotwertes Ad Pepper kommt. Der Aktionärsbrief kürt Microsoft zum "Bullen der Woche". Börse Online erwartet Rekordkurse von TEVA Pharmaceuticals. Trade24 setzt auf Carl Zeiss Meditec. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.

Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Chart Trader verweisen darauf, dass der Aktienkurs von Hochtief bis zum Widerstand bei 60,71 Euro herangelaufen war, bevor die Notierung konsolidierte. Charttechnisch könnte der Kurs nun wieder den Widerstandsbereich zwischen 59 und 60 Euro testen und sobald dieser überwunden wird, die Aufwärtsbewegung bis 63,55 Euro fortsetzen. Der Stoppkurs sollte bei 52,59 Euro gesetzt werden. Die Experten raten risikobereiten Anlegern zudem zum Kauf des endlos laufenden Turbo-Bull-Zertifikates (WKN CM2 L5D) der Commerzbank auf Hochtief. Der Schein ist mit einer Basis bei 38,62 Euro, einer Knock-Out-Schwelle bei 40,74 Euro und einem Hebel von derzeit 3,2 ausgestattet.

Änderung im Musterdepot des Chart Trader

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 225 Anteilscheine der Österreichischen Elektrizitätswirtschafts AG (Verbund) zu 30 Euro aufgenommen und bei 27,70 Euro abgesichert.

Der Trend Invest Report: Ad Pepper ist immer noch attraktiv bewertet     

Der Musterdepotwert Ad Pepper verkauft mit technologisch führenden Produkten Werbung im Internet. Der Online-Werbevermarkter schafft es dadurch, die Kampagnen seiner Kunden wie Nokia oder Coca Cola besonders präzise auf den passenden Internetseiten zu platzieren. Im April wird Ad Pepper die Zahlen für das vierte Quartal 2009 vorlegen. Die Experten des Trend Invest Report gehen davon aus, dass der Break-Even der Firma immer näher rückt. Vorstandsvorsitzender Ulrich Schmidt sagte: "Wir sind sehr zufrieden mit unserem vierten Quartal 2009. Denn wir haben alles getan, um den Turnaround zu erreichen und sind sehr gut vorangekommen. Vor allem in den großen Märkten haben wir uns gut entwickelt und so auch in den USA einen riesigen Sprung nach vorne gemacht. Spätestens 2011 erwarten wir auf Gesamtjahresbasis schwarze Zahlen. Wir sehen schon jetzt in einzelnen Märkten, dass eine Nettorendite zwischen sechs und zwölf Prozent möglich ist. Um das auf Gesamtjahresbasis zu erreichen, benötigen wir einen Umsatz zwischen 65 und 75 Millionen Euro. Das ist aufgrund unseres schon erreichten Niveaus kein Hexenwerk. Hier wollen wir hin - und zwar möglichst schnell." Die Experten führen zudem an, dass bei der immer noch attraktiv bewerteten Aktie schon alleine zwei Drittel des Börsenwertes mit Netto-Liquidität unterlegt sind.

Änderungen im Musterdepot des Trend Invest Report

Die 700 Anteilscheine von Lihir Gold sind mit einem Plus von drei Prozent zu 1,85 Euro ausgestoppt worden und die 900 Aktien von Abacho mit einem Gewinn von 37 Prozent zu 2,90 Euro.

Der Aktionärsbrief: Microsoft ist zu günstig für so einen Qualitätswert              

Die Experten des Aktionärsbriefes sind von den Zahlen für das zweite Quartal des Ende Juni ablaufenden Geschäftsjahres 2009/10 von Microsoft restlos überzeugt. Dabei wurde die hervorragende Nachfrage nach dem neuen Betriebssystem bislang fast ausschließlich von Privatkunden getrieben. Die Investitionsbereitschaft der Geschäftskunden hält sich noch in Grenzen. Sobald auch die Unternehmen bereit sind, ihre Software wieder zu erneuern, wird das Geschäft von Microsoft einen weiteren Schub bekommen. Denn die Gewinnspannen im Handel mit anderen Unternehmen (B2B) seien gewöhnlich höher als im Geschäft mit Privatkunden. Der Vorstand des Software-Herstellers geht davon aus, dass viele Geschäftskunden spätestens im zweiten Halbjahr 2010 zur Windows-7-Plattform wechseln. Nach Analystenschätzungen liegt das KGV für das Fiskaljahr 2010/11 bei 13, was für eine solche Qualitätsaktie mindestens angemessen ist. Die Expertenraten deshalb zum Einstieg bei Kursen um 28 Dollar und zum Nachkauf bei 26 Dollar. Das Kursziel beträgt 37 Dollar.

Änderungen in den Musterdepots des Aktionärsbriefes

Im Allround-Musterportfolio sind die 500 Anteilscheine von Wirecard mit einem Gewinn von 13 Prozent zu 9,20 Euro ausgestoppt worden und die 70 Aktien der Deutschen Börse AG mit einem Verlust von ebenfalls 13 Prozent zu 49,10 Euro. Im spekulativ ausgerichteten Musterdepot sind die 4.000 Titel von Update Software mit einem Verlust von 16 Prozent zu 2,09 Euro ausgestoppt worden. Dafür sollen nun 1.000 Aktien von Cancom aufgenommen werden.

Börse Online: Die guten Aussichten sind im Aktienkurs von TEVA noch nicht enthalten   

Der Vorstand von TEVA Pharmaceuticals hat laut den Experten von Börse Online die Anleger mit einem ehrgeizigen Ausblick erfreut. Demnach sollen sich Umsatz und Gewinn bis zum Jahr 2015 auf 31 Milliarden Dollar beziehungsweise 6,8 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln. Der Weltmarktführer für Nachahmer-Medikamente ist weiter auf dem Vormarsch, da in den nächsten Jahren viele umsatzstarke Arzneien ihren Patentschutz verlieren und so preisgünstig kopiert und verkauft werden können. Trotz der jüngsten Kursgewinne sind die guten Aussichten noch nicht voll in den Notierungen eingepreist, wie das niedrige KGV von 13 für das Jahr 2010 zeigt. Die Aktie ist mit einem Kursziel von 50 Euro und einem Stoppkurs bei 33,50 Euro kaufenswert.

Änderungen in den Musterdepots von Börse Online

Die Verantwortlichen für das konservativ ausgerichtete Musterportfolio möchten die 80 Pfandbriefe der Nord-LB zu mindestens 106,50 Euro ausbuchen. Die Verantwortlichen für das Trend-Musterdepot haben 75 Reverse-Bonus-Zertifikate (WKN CM9 HLH) auf Öl der Sorte Brent zu 92,45 Euro aufgenommen und bei 64,50 Euro abgesichert. Nun wollen sie noch 280 ihrer 560 Aktien von Rhoen-Klinikum zu mindestens 18,50 Euro ausbuchen und 270 Anteilscheine von Moody's zu höchstens 20,50 Euro einbuchen. Die Verantwortlichen für das ausgewogen angelegte Musterportfolio haben 60 Reverse-Bonus-Zertifikate (WKN DB4 CGB) auf den DAX zu 90,44 Euro eingebucht und den Stoppkurs bei 70,20 Euro gesetzt. Nun sollen die 60 Gold-Quanto-Discount-Zertifikate (WKN CZ2 4GB) aufgrund der geringen verbliebenen Seitwärtsrendite ausgebucht werden. Dafür sollen 60 Capped-Call-Optionsscheine (WKN BN3 2LA) auf Gold zu höchstens 6,50 Euro aufgenommen werden. Im dynamisch ausgerichteten Musterdepot sind die 1.000 Anteilscheine von Highlight Communications mit einem Verlust von zwei Prozent zu vier Euro ausgebucht und die 500 Inline-Optionsscheine (WKN SL1 FAW) auf das Währungspaar Euro/Britisches Pfund mit einem Minus von 51 Prozent zu 2,30 Euro ausgestoppt worden. Dafür haben die Verantwortlichen 150 Discount-Zertifikate (WKN AA1 0QF) auf den DAX zu 42,50 Euro aufgenommen. Der Stopp-Loss liegt bei 37,80 Euro. Nun sollen noch 1.200 Turbo-Bear-Zertifikate (WKN LS4 918) auf Ford Motor zu höchstens 2,60 Euro aufgenommen werden.  

Trade24.de:  Der Aktienkurs von Carl Zeiss Meditec dürfte weiter steigen

Der Aktienkurs von Carl Zeiss Meditec hat gestern die Hürde des Zwölf-Monats-Hochs bei 13 Euro überwunden. Der nächste nennenswerte Wiederstand liegt bei 14 Euro. Die Experten von Trade24.de empfehlen die Aktie von Carl Zeiss Meditec aufgrund der Charttechnik mit einem kurzfristigen Trading-Kursziel von 13,50 bis 13,80 Euro zum Kauf. Der Wert hat ein Kaufsignal generiert beziehungsweise steht kurz davor. Der anfängliche Stoppkurs sollte bei 12,75 Euro gesetzt werden.

Änderungen im Musterdepot des Zertifikate & Optionsscheine Trader:

Die 500 Mini-Future-Short-Zertifikate auf das Währungspaar Euro/Dollar (WKN BN4 DR1) sind mit einem Gewinn von 74 Prozent zu 6,84 Euro ausgestoppt worden und die 3.600 Mini-Future-Short-Zertifikate auf MAN (WKN TB7 U8W) auf MAN mit einem Plus von zwölf Prozent zu 1,20 Euro.

Änderungen im Musterdepot von Aktien-Strategie:

Wolfgang Braun, Verantwortlicher für das Musterportfolio, hat die 1.200 Anteilscheine von Realtech mit einem Verlust von 13 Prozent zu 7,13 Euro ausgebucht. Dafür hat er 750 Turbo-Put-Optionsscheine (WKN TB1 ZF9) auf den DAX zu 5,60 Euro aufgenommen und bei 4,75 Euro abgesichert.

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