ThyssenKrupp
- Werner Sperber - Redakteur

Börsen-Experten: ThyssenKrupp macht alles richtig, doch das kostet Zeit

Die Euro am Sonntag erklärt, die ThyssenKrupp AG hat für das Ende September abgelaufene Geschäftsjahr 2015/16 mit 1,5 Milliarden Euro genau den Betrag als bereinigtes operatives Ergebnis ausgewiesen, das die Analysten auch geschätzt hatten. Allerdings rechnet Vorstandsvorsitzender Dr. Heinrich Hiesinger für das laufende Wirtschaftsjahr 2016/17 mit einem bereinigten operativen Ergebnis von 1,7 Milliarden Euro, während diese Analysten 1,9 Milliarden Euro hören wollten. Die Dividende soll stabil bei 0,15 Euro je Aktie bleiben.

 

Dr. Heinrich Hiesinger möchte die Geschäfte mit U-Boote, Autoteile, Anlagen oder Aufzüge stärken. Er erklärte: „Die großen Schwankungen auf den Werkstoffmärkten zeigen, dass wir die Transformation zu einem starken Industriekonzern fortsetzen müssen.“ In diesem Zusammenhang ist es weiterhin durchaus möglich, die Stahlsparte mit der des indischen Wettbewerbers Tata zusammenschließen. Eine solche Konsolidierung habe „absolut Sinn“.

 

Die Euro am Sonntag urteilt: Auch wenn die Anleger Geduld aufbringen müssen, stimmt die Strategie von Dr. Hiesinger. Die Aktie ist mit einem KBV von 5,5 und einem KGV von 15 für das nächste Jahr bewertet. Die Dividendenrendite beträgt 0,7 Prozent. Vor diesem Hintergrund sollten Investoren die Aktie mit einem Kursziel von 24 Euro und einem Stop-Loss bei 18,50 Euro halten.

 


 

Was zu tun ist, wenn es so weit ist
 
Autor: Thomas Gebert
ISBN: 9783864704000
Seiten: 176 Seiten
Erscheinungsdatum: 23. August 2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Das neue Buch von Thomas Gebert ist das Resultat vieler Anfragen der Leser seines Börsenbriefs und seiner Kolumnen. Geht es dort in erster Linie um Aktien, erfüllt Gebert hier die Leserwünsche nach einer Beleuchtung sämtlicher Aspekte rund um Geldanlage und persönliche Finanzen. Und so greift er Themen auf wie die Wahrscheinlichkeit eines Euroaustritts Italiens, die Auswirkungen der Entwicklung der chinesischen Wirtschaft und den Sinn oder Unsinn eines Investments in Gold. Gewohnt durchdacht, sachlich und vor allem bestens informiert erläutert Gebert, mit welchen Mitteln sich seine Leser am besten gegen die drohende Gefahr des Kapitalverlusts wappnen können. Sein Rat lautet ganz klar: Bargeld halten! Ab dem Ende des Jahrzehnts könnte sich das Blatt jedoch wieder wenden …

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Verhärtete Fronten

Die Stahlfusion dominiert bei ThyssenKrupp nach wie vor die Schlagzeilen. Wegen mangelnder Fortschritte beim Umbau ist der Druck auf Konzernchef Heinrich Hiesinger zuletzt deutlich stärker geworden. Der Betriebsrat sperrt sich allerdings nach wie vor gegen den Zusammenschluss mit Tata. mehr