K+S
- Werner Sperber - Redakteur

Börse Easy: K+S bleibt ein Risiko für Anleger

Börse Easy erinnert an den Kursrutsch von K+S von mehr als 50 Prozent seit dem Rekordhoch Mitte vergangenen Jahres. Ein Grund dafür ist die gescheiterte Übernahme durch den kanadischen Wettbewerber PotashCorp. Zudem sind die Zahlen des auf Kali und Salz spezialisierten Unternehmens schwach. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres setzte K+S 1,8 Milliarden Euro um. Das sind 20 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das operative Ergebnis sank um mehr als 50 Prozent. Im zweiten Quartal alleine betrachtet sackte dieses operative Ergebnis sogar um 92 Prozent ab. Das liegt zum einen am schwachen Gesamtmarkt für Kali und Salz. Zum anderen investiert K+S Milliarden in die große kanadische Kali-Mine Legacy, ohne daraus fördern zu können. Wann dort tatsächlich die erste Tonne Kali abgebaut werden kann, weiß niemand; Schätzungen besagen, es könnte im zweiten Quartal nächsten Jahres soweit sein. Bis Ende nächsten Jahres soll die volle Produktionskapazität erreicht sein. Bis dahin fallen jedoch weiterhin Kosten an. Anleger sollten die Aktie deshalb meiden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Deshalb steigt die Aktie

In einem heute eher mauen Handel zieht die Aktie von K+S kräftig an. Die Papiere des Düngemittel- und Salzherstellers kletterten zwischenzeitlich um fast vier Prozent und generierten damit ein kurzfristiges Kaufsignal. Was sind die Hintergründe für diesen deutlichen Kursanstieg beim MDAX-Titel? mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Deutsche Bank rechnet mit Gewinneinbruch

Die Anteile des Düngemittel- und Salzherstellers K+S leiden im heutigen Handel unter zwei negativen Analystenstudien. So hat das Analysehaus Bernstein die Gewinnschätzungen reduziert und das Kursziel von 22,00 auf 20,00 Euro gesenkt. Und die Deutsche Bank ist sogar noch deutlich skeptischer. mehr