ThyssenKrupp
- Werner Sperber - Redakteur

BO: ThyssenKrupp ist ein Brexit-Verlierer

Börse Online erklärt, das Votum der Briten, aus der Europäischen Union aussteigen zu wollen, belastet auch die Verhandlungen von ThyssenKrupp und ArcelorMittal. Die beiden Konzerne möchten ihre europäischen Stahlgeschäfte in ein Gemeinschaftsunternehmen zusammenführen. Analysten werten diesen Plan als guten Weg, um den Belastungen der Überkapazitäten in der Stahlbranche entgegenzuwirken. Die Verzögerung der Verhandlungen drückt deshalb auf den Aktienkurs wie auch die Aussage von Jens Michael Wegmann, seit Oktober 2015 Vorstandsvorsitzender der Sparte Industrial Solutions, die Aussichten der einzelnen Bereiche prüfen zu wollen. ThyssenKrupp stehe beim Auftragseingang im Anlagenbau massiv unter Druck und Firmenkunden hielten sich bei Großprojekten zurück.

Das KGV für das nächste Jahr beträgt 12. Börse Online rät dazu, die Aktie zu „beobachten“. Das Kursziel beträgt 19 Euro und die Absicherung sollte bei 15 Euro gesetzt werden.

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