Royal Dutch Shell
- Werner Sperber - Redakteur

BO: Royal Dutch Shell ist gut vorbereitet

Börse Online verweist auf Hoffnungen, Russland würde die von Präsident Wladimir Putin in Aussicht gestellten Förder-Kürzungen von Rohöl umsetzen. Deshalb stieg der Ölpreis und deshalb legte auch die Notierung von Royal Dutch Shell zu. Doch Putin hat wohl gelogen. Energieminister Alexander Nowak sagte, denkbar sei allenfalls die auf Höchsttouren laufende Produktion auf dem aktuellen Niveau einzufrieren.

 

Das niederländisch-britische Unternehmen bereitet sich deshalb auf weiterhin niedrige Ölpreise vor. Royal Dutch Shell senkte die Kosten bereits im Vorjahr um vier Milliarden Dollar und möchte sie im laufenden Jahr um weitere drei Milliarden Dollar senken. Im Jahr 2014 investierte Royal Dutch Shell noch 45 Milliarden Dollar, jetzt, nach der Eingliederung der zugekauften britischen BG Group, gibt der Konzern nur 29 Milliarden Dollar aus. Bis zum Jahr 2020 sollen die Produktions-Kosten zwischen 25 und 30 Milliarden Dollar pro anno gehalten werden, damit genügend freier Cashflow erwirtschaftet wird, um die Dividenden zu bezahlen. Im laufenden Jahr dürfte dieser freie Cashflow rund 20 Milliarden Dollar betragen, wobei etwa zehn Milliarden für die Ausschüttung gebraucht werden.

 

Börse Online schreibt, die B-Aktie wird mit einem KGV von 15 für das nächste Jahr bewertet. Anleger sollten sie mit einem Kursziel von 29,50 Euro und einer Absicherung bei 19,50 Euro kaufen.

 


 

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