K+S
- Werner Sperber - Redakteur

BO: K+S ist einfach nur schockierend

Die Sachkenner von Börse Online schreiben, die Anleger sind von den vorläufigen Zahlen der K+S AG für das zweite Quartal des laufenden Jahres geschockt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sackte um gut 94 Prozent auf rund zehn Millionen Euro ab. Der Vorstand begründete das mit deutlich niedrigeren Preisen für die Kali- und Magnesiumprodukte. Dazu kamen unerwartet hohe Produktionsausfälle im Werk Werra. Das Unternehmen musste die Produktion dort teilweise stoppen, weil es nicht so viele Salz-Abwässer in die Werra einleiten durfte. In der zweiten Sparte, Salz, kauften die Kunden nicht so viel Auftausalz, weil sie noch hohe Bestände haben.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich bei 17,60 Euro eine erste Unterstützung. Sackt der Kurs auch darunter, drohen weitere Rückschläge zunächst bis auf etwa 15 Euro. Wegen der schwachen Zahlen und des angeschlagenen Charts raten die Spezialisten von Börse Online dazu, weiter Abstand von der Aktie zu halten.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S vor der Wende

In den letzten Jahren hatte sich der langjährige K+S-Chef Norbert Steiner bezüglich Umweltfragen wenig kompromissbereit gezeigt. Sein Nachfolger Burkhard Lohr war hingegen von Beginn an wesentlich offener für einen Austausch mit den Umweltschützern, um den Kaliabbau in den deutschen Werken … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das klingt wirklich gut, aber ...

Der Kali- und Salzproduzent K+S hat heute seine neue Strategie „Shape 2030“ vorgestellt und dabei ehrgeizige Ergebnisziele ausgegeben: Demnach will das Management um den neuen Vorstandsvorsitzenden Burkhard Lohr den operativen Gewinn (EBITDA) bis 2030 auf bis zu drei Milliarden Euro steigern. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Mehr als nur Kali

Über viele Wochen hinweg ist darüber spekuliert worden, dass der neue Vorstandsvorsitzende von K+S, Burkhard Lohr, das Salzgeschäft abspalten und an die Börse bringen könnte. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge wird ein derartiger Schritt von der Konzernführung nun allerdings … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Das muss geliefert werden

Die Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S konnte sich an den vergangenen Handelstagen wieder deutlich erholen. Um eine nachhaltige Trendwende zu vollziehen, müsste der MDAX-Konzern allerdings bei der Vorlage der Geschäftszahlen auch endlich wieder einmal positiv überraschen. DER AKTIONÄR … mehr