Facebook
- Werner Sperber - Redakteur

BO: Facebook macht die virtuelle Realität zur Goldgrube

Die Fachleute von Börse Online verweisen auf das wachsende Angebot an Produkten für die virtuelle Realität, kurz VR. Hinter diesem Begriff verbergen sich durch Computer simulierte, interaktive Modelle der Wirklichkeit. Der Benutzer kann dabei in einer virtuellen Umgebung in den Programmablauf eingreifen und ihn verändern. Solche VR-Technologien werden für die Freizeit, die Industrie, die Logistik, das Marketing, die Produktion, in der Medizin oder für die Ausbildung verwendet. Das wohl bekannteste Beispiel sind Flugsimulatoren. Theoretisch gibt es die VR-Möglichkeiten seit den 1990er-Jahren. Trotz vieler Vorschusslorbeeren hat es zum ganz großen Durchbruch bisher nie gereicht. Prominente Fürsprecher wie Mark Zuckerberg, Vorstandsvorsitzender von Facebook, machen jedoch Mut. Facebook, Apple, Sony, Alphabet und Samsung Electronics setzen mit geballter Marktmacht alles daran VR populär zu machen. Ein Erfolg ist dennoch ungewiss.

Deshalb raten die Fachleute von Börse Online dazu, beim Thema VR bevorzugt auf Unternehmen zu setzen, die über weitere geschäftliche Standbeine und ein überzeugendes Chartbild verfügen. Damit kann auch Facebook aufwarten. Das Unternehmen bietet unter anderem ein Social-VR-Netzwerk an, das langfristig eine neue Kommunikationsplattform werden soll. Sollte es gelingen, bei VR mehr soziale Interaktionen zu ermöglichen, dann wäre das sowohl für die Technik an sich ein Sprung nach vorn, wie auch für Facebook. Das KGV für das nächste Jahr beträgt 24, das Kursziel 155 Euro und der Stop-Loss sollte bei 75 Euro gesetzt werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

Facebook: Die Gedanken sind frei (gewesen)

Es gehe „auf keinen Fall“ darum, wahllos Gedanken von Menschen zu lesen. Zumindest sagt das Regina Dugan, die zuvor bei der US-Armee und danach bei der „Datenkrake“ Google gearbeitet hat und nun für Facebook die Vision entwickelt, Worte direkt aus dem Gehirn in den Computer zu bekommen. mehr