K+S
- Werner Sperber - Redakteur

BO: Darum schnellstens raus aus K+S

Börse Online erklärt, Finanzvorstand Dr. Burkhard Lohr wechselt zum 12. Mai nächsten Jahres, also am Tag nach der Hauptversammlung, auf den Sessel des Vorstandsvorsitzenden Norbert Steiner, der in den Ruhestand geht. Der erhoffte Richtungswechsel ist damit jedoch nicht in Sicht, denn Dr. Lohr hat die Strategie des auf Kali-Dünger und Salz spezialisierten Unternehmens mitentwickelt.

Die Aussichten bleiben mau: Bislang hat K+S noch immer keine Genehmigung für eine erweiterte Entsorgung von Salzwasser in die öfter wasserarme Werra. Deswegen musste ein Werk dort die Produktion in diesem Jahr bereits öfter einstellen. Der Vorstand rechnet auch deswegen für das laufende Jahr nur mit einem operativen Ergebnis von 200 bis 300 Millionen Euro nach 782 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Falls eine solche Genehmigung ausbleibe, würden es wohl nur eher 200 Millionen Euro. Das bedeutet: Im zweiten Halbjahr 2016 könnte K+S einen Verlust erwirtschaften, schließlich belief sich das operative Ergebnis im ersten Halbjahr bereits auf 233 Millionen Euro. Börse Online rät deshalb zum Verkauf der mit einem KGV von 23 für das nächste Jahr bewerteten Aktie. Die Notierung könnte bis rund 15,60 Euro sinken.

 


Crashkurs Börse

Autor: Sebastian Grebe / Sascha Grundmann / Frank Phillipps
ISBN: 9783864703652
Seiten: 208
Erscheinungsdatum: 31.08.2016
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Wir schreiben das Jahr 2016. Die Anfänge der weltweiten Finanzkrise liegen mittlerweile schon gut acht Jahre zurück. Doch noch immer hat die Krise uns fest im Griff. Niedrigzinsen bestimmen die Finanzen der Menschen – und machen diesen das Sparen schwer, wenn nicht unmöglich.

In diesem Umfeld ist es wichtig, in Aktien zu investieren, so das Urteil vieler Experten. Nicht nur, weil Aktien von der Niedrigzinspolitik der Notenbanken profitieren und immer neue Höhen erklimmen. Sondern weil sie auch auf lange Sicht gute Renditen, etwa in Form von Dividenden liefern können. Und als Sachwerte ohnehin ein Fels in der Brandung sind. Experten sind sich aber auch in einem anderen Punkt einig: In Aktien investieren sollte nur der, der weiß, was er da tut.

Crashkurs Börse setzt genau dort an. Das Buch erklärt, was Aktien sind, wie man mit ihnen handelt, welche Chancen sich ergeben und wo Risiken lauern.
Es erklärt die Aussagekraft der wichtigsten Kennziffern am Kapitalmarkt, den Hintergrund der gängigsten Börsensprichwörter und die Erfolgsmethoden der bekanntesten Investmentstrategen.

Crashkurs Börse – ein Grundlagenwerk für Börsianer und solche, die es werden wollen. Jetzt in der aktualisierten und erweiterten Auflage im Buchhandel erhältlich.

 

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