Mobotix
- Werner Sperber - Redakteur

BO: Darum gehören K+S, Freenet und Mobotix für Scherzer & Co ins Depot

Börse Online lässt Hans Peter Neuroth; Vorstand der Beteiligungsgesellschaft Scherzer & Co., zu Wort kommen. Scherzer & Co. sucht zum einen wachstumsstarke Firmen, die ein nachhaltiges Geschäftsmodell aufweisen und zum anderen Unternehmen, die aufgrund einer Sondersituation ein attraktives Chance/Risiko-Verhältnis aufweisen. Neuroth rät nach der Entscheidung der Briten, aus der Europäischen Union aussteigen zu wollen, zum Kauf folgender Aktien:

Erstens: Mobotix. Ende März dieses Jahres ist der japanische Kamera-Konzern Konica Minolta mit rund 65 Prozent bei dem Systemanbieter von digitalen, hochauflösenden und netzwerkbasierten Video-Sicherheitssystemen eingestiegen. Die Aktie kostet derzeit noch weniger als der Preis, den Konica Minolta geboten hat. Neuroth sagt: „Der nachhaltige weltweite Bedarf nach Sicherheit und dadurch geforderten Überwachungslösungen bietet Mobotix große Chancen.“ Das KGV für das Jahr 2017 beträgt 22.

Zweitens: Freenet. Dem Telekom-Dienstleistungsunternehmen bieten sich erhebliche Chancen durch die neuen Akquisitionen aus der Fernseh- und der Netz-Branche. Die sich daraus ergebenden Wachstumsperspektiven werden von der Börse noch nicht honoriert. Das KGV für 2017 beträgt 12.

Drittens: K+S. Nach schlechten Zahlen und einem gescheiterten Versuch, K+S zu übernehmen, sollten risikobereite Anleger einsteigen, denn die langfristigen Wachstumsaussichten seien überhaupt noch nicht eingepreist. Das KGV für 2017 beträgt 10.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Florian Söllner | 0 Kommentare

Mobotix: Überwacht von Aufkäufern?

Angela Merkel hat beschlossen: Deutschland verändert sich. Das versursacht Reibungen und Angst. Einerseits warnt Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen vor Gewalt gegen Flüchtlinge. Gleichzeitig seien aber auch unter den Einwanderern vermutlich viele Männer, die Kampferfahrung im … mehr