BMW
von Florian Westermann - Redakteur

BMW über Plan

Der Münchner Autobauer BMW hat das ersten Quartal wieder einmal blendend gemeistert und Absatz, Umsatz und Ergebnis gesteigert. Die Aktie macht sich inzwischen drauf und dran, das Allzeithoch zu überwinden. Wie geht es jetzt weiter?

Die BMW-Aktie präsentiert sich nach den Zahlen für das erste Quartal fester und nimmt das Allzeithoch bei 73,95 Euro ins Visier. "Mit neuen Höchstwerten bei Absatz, Umsatz und Ergebnis haben wir das beste erste Quartal in der Unternehmensgeschichte eingefahren", sagte Konzernlenker Norbert Reithofer. BMW verwies auf die weltweit hohe Nachfrage sowie Effizienzverbesserungen.

Der Konzernumsatz stieg um 14 Prozent auf 18,3 Milliarden Euro. Der Absatz verbesserte sich dabei um elf Prozent auf 425.528 Automobile. Das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) erhöhte sich um knapp 19 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss lag mit 1,3 Milliarden Euro um 18 Prozent über dem Vorjahresniveau. Analysten hatten im Vorfeld mit Erlösen von 17,5 Milliarden Euro und einem EBIT von 1,7 Milliarden Euro gerechnet.

Ausblick

Der Konzern hat seine Ziele für das Gesamtjahr bekräftigt. "Wir streben 2012 weiterhin neue Bestmarken bei Absatz und Konzernergebnis vor Steuern an", erklärte Reithofer. "Die BMW Group will im laufenden Jahr stärker als der Gesamtmarkt wachsen und rechnet bei den Marken BMW, Mini und Rolls-Royce jeweils mit neuen Absatzhöchstwerten".

Im Segment Automobile strebt der Konzern unverändert eine EBIT-Marge von acht bis zehn Prozent an. Sofern sich das weltweite Konjunkturklima nicht eintrübt, geht BMW von einer EBIT-Marge im Segment Automobile am oberen Ende des Korridors aus. Im ersten Quartal lag die EBIT-Marge im Bereich Automobile bei 11,6 Prozent.

BMW auf Kurs

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