BMW
- Florian Westermann - Redakteur

BMW mit Umsatzsprung in China

Der Münchner Autobauer BMW hat in China im ersten Quartal deutlich mehr Autos verkauft. Das erste Mal überhaupt wurden hier mehr Fahrzeuge als in den USA abgesetzt. Wie reagiert die Aktie auf die Meldung?

Die BMW-Aktie verliert am Nachmittag in einem schwachen Umfeld recht deutlich an Boden. Dabei hat der Autobauer mit einer durchaus positiven Meldung aufwarten können.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, haben die Münchner ihren Absatz in China im ersten Quartal um 37 Prozent auf 80.014 Fahrzeuge der Marken BMW und Mini gesteigert und damit erstmals in der Unternehmensgeschichte mehr Autos verkauft als in den USA. Hier verbesserte sich der Absatz im selben Zeitraum um 17 Prozent auf rund 76.000 Fahrzeuge.

Nachfrage bleibt hoch

Mit diesem Resultat hat BMW abermals die Marktentwicklung in China hinter sich gelassen. Zuletzt hat es deutliche Zeichen der Eintrübung in China gegeben. BMW und die anderen deutschen Premiumhersteller Audi und Mercedes sind davon allerdings kaum betroffen - die Nachfrage nach Luxusautos ist ungebrochen hoch. Daran dürfte sich auch in absehbarer Zeit nicht viel ändern. Das Kursziel für die BMW-Aktie liegt bei 87 Euro. Ein Stopp bei 63,50 Euro sichert ab.

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