BMW
- Maximilian Völkl

BMW-Aktie: Rekordabsatz – Analysten bleiben bullish

BMW hat die besten Mai-Absatzzahlen in der Firmengeschichte präsentiert. Trotz der europäischen Autokrise bleibt der Konzern somit auf Kurs. Die Analysten sind weiter von der Aktie überzeugt.

Der Autobauer BMW hat für Mai Rekordabsatzzahlen vorgestellt. Die deutsche Premiummarke verkaufte im vergangenen Monat 166.697 Fahrzeuge. Trotz der europäischen Autokrise sind die Marken BMW, Mini und Rolls Royce mit einem Absatzplus von sechs Prozent im Mai voll auf Kurs. Vor allem Zuwächse in den USA, China, Japan und Russland sorgten laut Vertriebsvorstand Ian Robertson für das erfreuliche Ergebnis. Damit kann der Münchner Konzern seit Anfang des Jahres mit jetzt 770.225 verkauften Wagen ein Plus von 5,8 Prozent vorweisen.

Kaufempfehlungen bestätigt

Die starken Zahlen von BMW überzeugen auch die Experten. Die Analysten von JPMorgan und Independent Research bestätigten jeweils ihre Kaufempfehlung bei einem Kursziel von 90 Euro. Zafer Rüzgar von Independent Research hält die schwache Kursentwicklung der Aktie für unberechtigt, da das starke China-Geschäft der Europakrise erneut gegenüberstehe. Die schwache Bewertung und die attraktive Dividendenrendite überzeugen den Analysten. Jose Asumendi, sein Pendant bei JPMorgan betont, dass die Lagerbestände noch auf einem gesunden Niveau seien. BMW würde ohnehin mehr auf Wachstumsqualität als auf höhere Volumina achten. Positiv seien auch die Fortschritte beim chinesischen Elektroauto Zinoro.

BMW bleibt aussichtsreich

Die BMW-Aktie befindet sich in einer ausgiebigen Konsolidierungsphase. Langfristig bleibt das Unternehmen gut aufgestellt. In der aktuellen Ausgabe vergleicht DER AKTIONÄR die deutschen Kontrahenten auf dem Automarkt. Mehr zur neuen Bewertung von Daimler, BMW und Volkswagen finden sie hier.

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