BMW
- Jochen Kauper - Redakteur

BMW-Aktie: Elektroauto-Versionen 3er, 5er und 7er geplant?

BMW setzt endlich seine unter Norbert Reithofer eingeschlagene Strategie fort. Nach dem Elektroflitzer i3 und dem Hybriden i8 wird der Autobauer unter Harald Krüger bereits bestehende Serienmodelle mit teilektrischem Plug-in-Hybridantrieb aufrüsten. Komplett neue reine Elektroautos wie der 2013 gestartete i3 sollen 2019 auf den Markt gebracht werden. Wegen zunehmendem Druck von Politik und Konkurrenz sowie steigender E-Auto-Nachfrage in wichtigen Märkten wie China und den USA hat BMW-Vorstand Krüger kürzlich verkündet, 2019 neue vollelektrische Autos anbieten zu wollen.

Die Stromer kommen

Neben dem ersten Elektro-Mini in knapp zwei Jahren sowie einer elektrifizierten Version des Kompakt-SUV X3 in 2020 könnten mittelfristig weitere BMW-Modelle rein elektrisch werden. Wie auto motor und sport berichtet, soll der bayerische Hersteller Elektroautos der Baureihen 3er, 5er und 7er planen. Die mit reinem Elektroantrieb ausgestatteten Fahrzeuge sollen bis zu 500 Kilometer Reichweite bieten und preislich auf dem Niveau vergleichbarer Benziner liegen. Darüber hinaus könnte der ursprünglich nur für China vorgesehene Plug-in-Hybrid X1 xDrive 25 Le auch in Europa angeboten werden.

Gesetzgebung verlangt neue Modelle

BMWs „grüne“ Submarke i mit den Elektro-Modellen i3 und i8 soll zwar gut bei den Kunden ankommen, echte Verkaufsschlager sind die Hingucker aber nicht. BMW zeigte sich zuletzt dennoch zufrieden und sprach von großem Kundeninteresse und hoher Nachfrage nach seinen elektrifizierten Autos. Über 40.000 Fahrzeuge von BMW i und dem iPerformance-Label der Kernmarke BMW wurden bis Oktober diesen Jahres ausgeliefert, so das Unternehmen. Um weltweit immer strenger werdende Umweltgesetzgebungen erfüllen zu können, reiche das aktuelle BMW-Angebot jedoch nicht aus, heißt es laut auto motor und sport.  Ein Strategiewechsel hin zu mehr reinen Elektroautos soll nun Abhilfe schaffen.

 

Aktie über Trendlinie

Die Aktie litt in den letzten Tagen wie auch VW und Daimler unter der US-Wahl. Donald Trump könnte durchaus zu Importzöllen greifen, um Produkte aus den USA zu fördern. Davon würden GM, Ford und FiatChrysler profitieren. Dennoch: BMW und Daimler haben viele Produktionsstätten in den USA aufgebaut, sollten also nicht so stark unter Trump leiden wie VW, die in erster Linie Werke in Lateinamerika und Mexiko haben. Die Aktie von BMW läuft weiterhin seitwärts, notiert aber weiterhin über der wichtigen 200-Tage-Trendlinie. Mit Überwinden der Widerstandslinie bei 80 Euro kann man einen Fuß in die Tür stellen und eine erste Position kaufen.

 


 

Die Gebote des Tradings

Autor: Covel, Michael
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Verlag: Börsenbuchverlag
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