BMW
- Maximilian Völkl

BMW-Aktie: Brexit abwarten – oder jetzt einsteigen?

Im freundlichen Marktumfeld vor dem Brexit-Referendum hat sich auch die BMW-Aktie wieder erholt. Rund zehn Prozent hat der DAX-Titel innerhalb einer Woche zugelegt. Der steile Abwärtstrend seit Anfang Mai wurde damit überwunden. Die Analysten sehen in aktuellen Studien noch viel Potenzial für den Autobauer.

Die Treffen mit Spezialisten für Fahrassistenzsysteme haben Analyst Jochen Schaller von der Deutschen Bank darin bestätigt, dass fahrerloses Fahren bereits in weniger als einem Jahrzehnt Realität sein dürfte. Für Autohersteller wie BMW ergäben sich daraus neue Geschäftschancen aber auch die Notwendigkeit einer zunehmenden IT-Kompetenz. Schaller hat die Einstufung daraufhin zwar auf „Hold“ belassen. Sein fairer Wert von 110 Euro liegt allerdings 50 Prozent über dem aktuellen Kurs.

Bullish zeigt sich auch Stefan Burgstaller von Goldman Sachs. Der Experte hat die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 97 Euro bestätigt. BMW habe in China zuletzt wieder auf den Wachstumspfad zurückgefunden. Zudem dürfte das neue Modell X1 gut angenommen werden. Es gebe zwar nach wie vor strukturelle Probleme, dennoch sei das Chance/Risiko-Profil attraktiv. Der Markt sei derzeit zu pessimistisch, so Burgstaller.

Besserung in Sicht

Die BMW-Aktie hat sich in den letzten Tagen gefangen. Spielt das Marktumfeld mit, könnte die Trendwende eingeleitet werden. Anleger können deshalb einen ersten Fuß in die Tür stellen, die Position sollte aber mit einem engen Stopp abgesichert werden. Kommt es zum Brexit, würde dies die Autoaktien wohl zunächst noch einmal deutlich belasten.

(Mit Material von dpa-AFX)

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