BMW
- Markus Horntrich - Chefredakteur

BMW: Von Absatzflaute keine Spur

Und wieder mehr Fahrzeuge verkauft: Auch der Monat August war für den Münchener Premiumautomobil-Hersteller BMW erfolgreich. Finanzvorstand Friedrich Eichinger zeigte sich in einem Presseinterview weiterhin optimistisch.

Während sich überall Konjunktursorgen breit machen, fährt der Münchner Autobauer BMW einen Rekord nach dem anderen ein. "Wir konnten den Absatz um knapp sieben Prozent auf deutlich mehr als 100 000 Fahrzeuge steigern. Das ist ein neuer Rekord im Monat August", sagte BMW-Finanzvorstand Friedrich Eichiner der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.


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Prognosen bestätigt

BMW spürt von der weltweiten Konjunktureintrübung derzeit nichts. "Wir wachsen teilweise zweistellig in Europa und Amerika", so Eichiner weiter, sodass nicht nur China zu den Rekordabsätzen beigetragen hat. Gleichzeitig hat Eichinger die Prognosen für das laufende Jahr bestätigt: „Wir wollen 2011 mehr als 1,6 Millionen Autos verkaufen und liegen nach dem ersten Halbjahr voll auf Kurs", so Eichiner. Dank schlankerer Strukturen mit niedrigeren Kosten und einer jüngeren Produktpalette sieht Eichinger BMW besser positioniert als bei der letzten Absatzkrise vor drei Jahren.

Chart angeschlagen

Unabhängig von den erneuten guten Nachrichten aus München zeigt sich die Aktie von BMW weiterhin schwach. Aus technischer Sicht wird nun die Unterstützung bei 52,12 Euro wichtig. Geht es darunter, ist mit einem Test des Jahrestiefs bei 50 Euro zu rechnen. Wird auch dieses Niveau unterschritten, könnte ein neuer Abverkauf folgen. Unabhängig von der fundamentalen Qualität von BMW müssen Investoren vorsichtig sein. Bestehende Positionen sollten mit einem Stopp bei 49 Euro abgesichert werden.

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